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Herausforderung an die Logistik

| Redakteur: lic.rer.publ. Susanne Reinshagen

>> Die Coca-Cola HBC Schweiz AG (CCHBC) hat ihre Staplerflotte mit Flurförderzeugen von Still für die Zukunft gerüstet. Insgesamt 69 neue, orange Fahrzeuge der Typen RX 50, RX 20, RX 60 und EXV (Hoch- und Niederhubwagen) stapeln und fördern nun täglich für den führenden Getränkeanbieter an fünf Standorten in der Schweiz – inmitten der von ihnen selbst errichteten Türme aus rot etikettierten Gebinden.

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Alles im Überblick mit dem Elektrostapler-Typ RX 60–30 in spezieller «Getränkeausführung».
Alles im Überblick mit dem Elektrostapler-Typ RX 60–30 in spezieller «Getränkeausführung».
(Bild: Still)

joe. Die Coca-Cola HBC Schweiz AG (CCHBC), Franchisenehmerin der Coca-Cola Schweiz GmbH, produziert an drei Standorten in der Schweiz. In Bolligen, Dietlikon und in Vals. Weitere Vertriebsstandorte befinden sich in Kestenholz, Pratteln und Bussigny. Zirka 470 Millionen Liter Erfrischungsgetränke, wie zum Beispiel Coca-Cola, Fanta, Sprite, Nestea und Powerade sowie Valser-Produkte, wurden im vergangenen Jahr verkauft. Diese eindrücklichen Zahlen lassen die täglichen Herausforderungen an die Logistik erahnen. Solche Mengen können nur mit modernsten Betriebsmitteln sicher und kostengerecht horizontal und vertikal bewegt und verschoben werden.

Zuschlag nach sorgfältiger Prüfung

Höchste Effizienz bei einem Minimum an Kosten, so kann man die Vorgaben des Managements von Coca-Cola HBC Schweiz AG auf einen Nenner bringen. Mit der optimalen Fleet-Management-Lösung durch Coca-Cola HBC Schweiz AG und dem bestehenden Stapler-Anbieter ist es Richard Oppliger, National Distributions-, Transport- and Fleet-Manager beim Getränkeanbieter, und seinem Team gelungen, diese Zielvorgaben umzusetzen. Dank einer Flottenoptimierung konnte sogar die Zahl der eingesetzten Flurförderzeuge von 72 auf 69 reduziert werden. Aufgrund einer minutiösen Projektstudie und der Durchleuchtung des gesamten Anbietermarktes wurden sieben namhafte Hersteller von Flurförderzeugen zur Angebotsrunde eingeladen, um ihre Vorschläge zu unterbreiten. Nach eingehender und seriöser Prüfung und nach harten, aber fairen Verhandlungen war es dann so weit: die Still AG bekam den Zuschlag für das Projekt.

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Nicht nur der Preis entscheidet

Was gab den Ausschlag, dass sich Coca-Cola HBC Schweiz AG für den Kauf bei diesem Anbieter entschieden hat? Bestimmt war der angebotene Preis für den vom Kunden definierten Leistungsumfang die bestimmende Komponente für den Kaufentscheid. Aber nicht nur. Zwar kann sich ein Unternehmen, das kostenbewusst ist, nicht von Emotionen leiten lassen. Aber bei gleichwertigen Angeboten, bezogen auf die «harten» Faktoren wie Preis und Leistung, zählen auch die «weichen» Faktoren. Diese haben für Still gesprochen: Ein transparentes und klar formuliertes Angebot, professionelle Beratung und nicht zuletzt die optisch ansprechenden, in modernem Design gehaltenen Geräte. Dies hat den Kunden bestärkt, bei diesem Anbieter gut aufgehoben zu sein.

Bereits der letzte Vertrag wurde mit Still AG abgeschlossen. Die positiven Erfahrungen hatten zur Folge, dass der neue Vertrag von 60 auf 72 Monate Fullservice-Leasing ausgeweitet werden konnte. Gespräche mit Staplerfahrern haben gezeigt, dass auch im Sinne der Anwender investiert wurde. Wie schon im Jahr 2005 wurden auch diesmal Testgeräte verschiedener Marken eingesetzt und verglichen. Die Flurförderzeuge von Still erfreuen sich bei den Staplerfahrern von Coca-Cola HBC Schweiz AG dank hoher Zuverlässigkeit, ergonomischer Ausstattung und Bedienerfreundlichkeit einer grossen Beliebtheit. Wie bekannt ist, wirkt sich die Zufriedenheit der Mitarbeiter und ihre Identifikation mit dem Arbeitsgerät positiv auf die Motivation und somit auf die Leistung aus.

Eine Flotte nach Mass

Die Arbeitsvorgänge in der Logistik sind unterschiedlich. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Aufgaben kaum, welche bei einem Getränkehersteller wie der Coca-Cola HBC Schweiz AG in der Lagerbewirtschaftung und Distribution anfallen. Im Wesentlichen geht es hier um das Verschieben, Stapeln und Verladen von genormten Einheiten, um das Bewegen von Paletten mit Gebinden. Und doch gibt es relevante Divergenzen. Die zu fördernde Anzahl Paletten und die zurückzulegenden Förderwege sind sehr unterschiedlich. Deshalb macht es wirtschaftlich Sinn, eine genaue Bestandesaufnahme der zu verrichtenden Arbeiten zu erstellen und die gewünschte Staplerflotte den Bedürfnissen anzupassen.

Auch im aktuellen Fall hat der Kunde die für ihn optimale Staplerflotte evaluiert. Den grössten Anteil der Flotte stellt eine Armada von 32 Einheiten des Typs RX 60 mit 3 Tonnen Hubkraft. Diese 80-Volt-Elektrostapler wurden zusätzlich mit Hubvorrichtungen für den Getränkehandel nachgerüstet. Das Bewegen von kleineren Einheiten ist dem flinken 24-Volt-Dreiradstapler vom Typ RX 50 mit einer Hublast von 1,6 Tonnen zugedacht. 20 Gehgeräte, Hoch- und Niederhubwagen der Typen EXU, EXV, EGV und SU runden die bedürfnisgerecht konfektionierte Flotte ab.

Flexible Zahlungsmodelle sind möglich

Der Finanzierungsmodus von Investitionen dieser Grössenordnung muss vielen Interessen gerecht werden. Die Abwägung zwischen Kauf und Leasing erfolgt oft nicht nur auf Grund rein wirtschaftlicher Argumente. Kapitalreserven werden vielfach für geplante Umstrukturierungen reserviert. Bei börsenkotierten Unternehmen müssen die Interessen einer breiten Aktionärschaft berücksichtigt werden. Mit dem Partnerplan bietet Still flexible Finanzierungsmodelle an. Je nach Bedürfnis können die erworbenen Betriebsmittel gekauft, geleast oder gemietet werden. Selbstverständlich sind auch Mischformen als mögliche Finanzierungsmodelle im Angebot.

Das Zumieten von Staplern in Spitzenzeiten ist beliebt. So kann die Flotte auf einer idealen Grösse gehalten werden und muss nicht auf den Kapazitätsbedarf von wenigen Tagen oder Wochen ausgerichtet sein. Der anfallende Kapazitätsbedarf richtet sich im Getränkehandel nach der Wetterlage und ist somit kaum planbar. Für welches Modell der Finanzierung einer Investition sich eine Unternehmung auch immer entscheidet, wichtig ist die Planbarkeit der Kosten. Die Fleet-Management-Lösungen von Still garantieren dem Kunden für das Betreiben der Staplerflotte ein Kostendach. So wird der anfallende Aufwand im Voraus definiert und ist genau budgetierbar.

Moderne Energiepakete

Um den hohen Anforderungen bezüglich Verfügbarkeit der Fahrzeuge gerecht zu werden, wurden Oerlikon-Waterless-Batterien mit Elektrolytumwälzung und einem Wassernachfüllsystem eingesetzt. Zusammen mit moderner Ladetechnologie und dem Datenerfassungssystem Wi-IQ bietet die innovative Batterietechnik dem Betreiber ein hohes Mass an Leistung, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit. Der Service von Oerlikon-Batterien kann vor Ort jederzeit die Auslastung der Batterien überprüfen und dem Betriebsleiter Empfehlungen für den Betrieb abgeben. <<

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