Anbieter zum Thema
400 Tonnen im Jahr spanend veredelt
Doch jetzt zur Fertigung, von dem das Unternehmen hauptsächlich «lebt». Beherrscht werden alle Prozesse, die mit Zerspanung zu tun haben: Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen. Von kleineren Werkstücken bis hin zu 6 m langen gefrästen (!) Spezial-Profilen – eine Spezialität des Unternehmens. Die Losgrössen bewegen sich typischerweise von 50 bis 2000, teilweise Einzelteile, selten Aufträge mit Millionen-Losgrössen für die Automobilindustrie, aber auch das kommt vor. 400 Tonnen Material werden pro Jahr zerspanungstechnisch veredelt: 200 t Stahl, 100 t AL, und 100 t «rostfrei». Hierauf ist der Maschinenpark mit insgesamt 54 CNC-Maschinen ausgerichtet.
Damit in der Zerspanung ein möglichst hoher Mehrwert generiert werden kann, setzt Ivo Högg auf einen hochwertigen Maschinenpark und professionelle Mitarbeiter. Die jüngste Maschinen-Investition ist eine Mori Seiki NT4250/1500 SZ. SZ steht für Gegenspindel und Revolver. Kurz: ein Dreh-Fräszentrum mit starker integrierter Frässpindel, die sich ausgezeichnet für komplexe Bauteile eignet und die neben Drehoperationen zusätzlich anspruchsvollste hochvolumige Fräsoperationen ermöglicht.
So wird die B-Achse spielfrei mit einem Direktmotor angetrieben (DDM) und eine Oktagonal-Ram-Konstruktion (ORC) sorgt für eine extreme Steifigkeit in der Y-Achse. Durch konstruktive Massnahmen hat Mori Seiki die Hauptspindel thermisch stabil im Zentrum gehalten. Dreh- wie auch Frässpindel werden über ein hochgenaues, sensibles Ölkühlsystem geführt, so dass thermische Verschiebungen auf ein Minimum beschränkt werden.
Absolut prozessstabil
Dass die Högg AG in dieses Dreh-Fräszentrum von Mori Seiki investiert hat, hat mehrere Gründe, der wichtigste: das absolut überzeugende Maschinenkonzept, das wie zugeschnitten ist auf einen Bereich des Teilespektrums des Wattwiler Unternehmens.
Auf die Frage, was die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl von neuen Maschinen sind, muss I. Högg nicht lang nachdenken: «Wir hatten zwei Maschinen in engerer Auswahl. Die Mori Seiki ist wirklich genial, sie ist absolut prozessstabil. Man kann sie einschalten, laufen lassen und sie ist morgens sowie am Nachmittag 100% genau. Letztlich sind es auch unsere Kunden die sich dafür interessieren, auf welchen Maschinen gefertigt wird.»
Ein weiterer Aspekt, der leider viel zu selten Beachtung findet, ist folgender: Ein hochwertiger Maschinenpark ist auch von hoher Bedeutung, wenn man neue Mitarbeiter sucht. Das sollte in diesem Zusammenhang explizit betont werden, insbesondere weil immer wieder wegen der schwierigen Situation am Arbeitsmarkt – Stichwort Fachkräftemangel – geklagt wird. I. Högg: «Bei unseren Mitarbeitern ist die Mori Seiki eine der beliebtesten Maschinen.»
(ID:29983970)
