Fertigungstechnik

Högg AG glaubt an die Zukunft

Seite: 4/5

Anbieter zum Thema

Neubau bringt Platz in allen Richtungen

Fakt ist: In der ersten Investitionsphase im Januar 2011 wurde das Dreh-Fräszentrum ohne Automation geordert, es steckt also noch Optimierungspotential in der Anlage. Daniel Stier (Verkaufsleiter Binkert AG) betont in diesem Zusammenhang gegenüber dem SMM, dass «die Maschine mit Portallader automatisierbar ist und somit die Möglichkeiten der Maschine noch besser ausgeschöpft werden können». Platz dafür ist, dank des Neubaus, in allen Richtungen.

Mögliche Automatisierungslösungen

I. Högg hat bereits über mögliche Automatisierungslösungen nachgedacht: «Wie gesagt, wir denken bei solchen Anlagen immer auch an zukünftige Erweiterungsinvestitionen. Das hängt aber auch davon ab, welche Aufträge wir auf die Maschine bekommen usw. Es kann durchaus sein, dass wir in einen Stangenlader oder in ein Portalgerät investieren. Letztlich muss sich das rechnen. Wir werden hier schrittweise vorgehen. In diesem Zusammenhang muss ich vielleicht erwähnen, dass wir generell zwei Schichten fahren. Einige Maschinen laufen die Nacht durch.»

Service von zentraler Bedeutung

Bei der Auswahl der Maschine ist die Maschine als solche ein wichtiger Faktor, aber die Erfahrung mit den bisherigen Maschinen und dem Service ist matchentscheidend, wie I. Högg hervorhebt: «Von zentraler Bedeutung ist der Service des Maschinenlieferanten, aber auch unsere hervorragenden Erfahrungen mit den bisherigen Mori-Seiki-Maschinen. Die sind teilweise 20 Jahre in Betrieb. Selbst bei den alten Maschinen geht es recht flott voran und sie sind nach wie vor zuverlässig. Der Service ist bei Mori Seiki trotz des breiten Produktsortiments aussergewöhnlich gut. Das liegt sicher daran, dass sie ein straff geführtes Sortiment haben. In diesem Zusammenhang muss ich auch die Fanuc-Steuerungen positiv erwähnen. Man bekommt nach 20 Jahren noch Ersatzteile.» Letztlich gilt: Die erste Maschine muss der Verkäufer verkaufen, die weiteren der Service. Der Service ist gerade jetzt, wenn die Aufträge im Haus sind und rund um die Uhr zerspant werden muss, ganz entscheidend. I. Högg: «Wenn wir aufgrund von Maschinenstillständen unsere Kunden nicht fristgerecht beliefern können, wäre das schlecht für unser Image. Deshalb ist Verfügbarkeit in der Hochkonjunkturphase enorm wichtig.»

(ID:29983970)