EMO 2017 Hohe Produktivität und Dynamik

Redakteur: Anne Richter

Kitamura stellt auf der EMO 2017 in Hannover das neu überarbeitete Kompakt-Horizontalbearbeitungszentrum HX-250iG vor. Die Maschine ist vor allem auf die Bedürfnisse von Medizintechnik, Instrumentenbau, Gehäusefertigung, Uhrenindustrie, Werkzeug- und Formenbau zugeschnitten.

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Das neu überarbeitete Kompakt-Horizontalbearbeitungszentrum HX-250iG von Kitamura steht für hohe Produktivität und Dynamik.
Das neu überarbeitete Kompakt-Horizontalbearbeitungszentrum HX-250iG von Kitamura steht für hohe Produktivität und Dynamik.
(Bild: Kitamura)

Kitamura «Mycenter-G-Series»-Bearbeitungszentren werden aus modernen Materialien hergestellt und es werden äusserst genaue Präzisionstechniken verwendet. Diese bieten eine exklusive Mischung aus Leistung, Ergonomie, Stil und Erschwinglichkeit. Die Eigenschaften der G-Serie führen zu Präzisionen von ±0,002 mm, ±0,001 mm Wiederholbarkeit mit besonderen Leistungen, platzsparender Stellfläche und einer ansprechenden Benutzerfreundlichkeit. Auf der EMO präsentiert Kitamura Japan nun das neu überarbeitete Kompakt-Horizontalbearbeitungszentrum HX-250iG. Die Basisausführung ist ausgerüstet mit einem 2-fach-Palettenwechsler mit Palettengrösse 250 mm x 250 mm und einem Werkzeugmagazin mit 40 Werkzeugen. Die 4. Achse in Ausführung mit einem Direktantrieb und Heidenhain-Messsystem erreicht 300 U/min. Die mit 15 000 U/min drehende Hauptspindel mit 11 kW Leistung ist ebenfalls mit einem Direktantrieb ausgerüstet und verhilft der Maschine zu Produktivität und Dynamik. Kitamura tritt mit dem kompakten Horizontalzentrum HX-250iG gegen die ebenfalls bekannten japanischen Mitbewerber im Bereich Bohr-Fräszentren an.

Leistungsstark und stabil in vier Achsen

Wesentliche Vorteile liegen auf dem leistungsstarken 4-Achsen-Horizontalzentrum. Bereits im Standard erhält der Kunde einen Palettenwechsler sowie eine 4. Achse mit maximal 300 U/min und ein direktes Messsystem von Heidenhain. Auch das Werkzeugmagazin ist in der Basisausführung fast doppelt so gross wie bei vertikalen Bohr-Fräszentren. Bezüglich Stabilität und Späneabfluss liegen die Vorteile klar bei der Kitamura HX-250iG. Roboter oder Werkstück-Ladesysteme lassen sich einfach integrieren. Die Zugänglichkeit zum Arbeitsraum wird dabei nicht behindert. Neben weiteren Maschinen zeigt Kitamura zwei Horizontalzentren HX-250iG. Eine Maschine mit einem 10-fach-Palettenwechsler und die zweite Maschine in einer 5-Achsen-Variante mit einer Spindel mit 30 000 U/min.

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Mit dem Horizontalzentrum HX-250iG will Kitamura konsequent den Weg der Industrie 4.0 gehen. Das Unternehmen sieht nicht nur in Japan und den USA, sondern vor allem auf dem Schweizer Markt gute Chancen für die Maschine, zu einem Verkaufsrenner zu werden. Speziell zu erwähnen sind die Einsatzmöglichkeiten in Medizintechnik, Instrumentenbau, Gehäusefertigung, Uhrenindustrie, Werkzeug- und Formenbau sowie der Rüstungs- und Autoindustrie. -ari- SMM

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