Schweizer Vorzeigeunternehmen baut auf konsequente Innovationskultur 50 Jahre IBOR AG – Investitionen in Technologie und Berufsbildung stärken Werkplatz Schweiz

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Der Schweizer Werkplatz steht vor grossen Herausforderungen. Digitalisierung, Automatisierung, steigende Qualitätsanforderungen, internationale Konkurrenz und der Fachkräftemangel verlangen nach Unternehmen, die langfristig denken und konsequent investieren. Wie dies gelingen kann, zeigt die IBOR AG in Ettiswil. Das Unternehmen feiert 2026 sein 50-jähriges Bestehen und steht beispielhaft für eine Entwicklung, die weit über ein Firmenjubiläum hinausgeht.

Die Fertigungsspezialsiten der IBOR AG verfügen über ein breites Kompetenzgefüge und machen von der CAM-Programmierung, über das Einfahren bis hin zum Fertigen der Bauteile sozusagen alles aus einer Hand. (Bild:  IBOR AG)
Die Fertigungsspezialsiten der IBOR AG verfügen über ein breites Kompetenzgefüge und machen von der CAM-Programmierung, über das Einfahren bis hin zum Fertigen der Bauteile sozusagen alles aus einer Hand.
(Bild: IBOR AG)

Seit der Gründung 1976 hat sich die IBOR AG von einem regionalen Fertigungsbetrieb zu einem führenden Schweizer Spezialisten für die CNC-Bearbeitung grosser Platten, komplexer 5-Achsen-Bauteile und hochpräziser Komponenten entwickelt. Grundlage dieses Erfolgs sind kontinuierliche Investitionen in moderne Fertigungstechnologien, langfristige Kundenpartnerschaften und die gezielte Förderung qualifizierter Fachkräfte.

Partnerschaft als Erfolgsmodell

Industrieunternehmen erwarten heute weit mehr als die reine Fertigung von Bauteilen. Gefragt sind Partner, die ihr Know-how bereits in der Entwicklungsphase einbringen, Fertigungsprozesse optimieren und wirtschaftliche Lösungen mitgestalten.

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Auch im Bereich der Luftfahrt hat sich die IBOR AG hervorragend positioniert.(Bild:  IBOR AG)
Auch im Bereich der Luftfahrt hat sich die IBOR AG hervorragend positioniert.
(Bild: IBOR AG)

Dieses Verständnis prägt die IBOR AG seit vielen Jahren. Das Unternehmen begleitet Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automation, der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik sowie der Energie- und Umwelttechnik über den gesamten Projektverlauf – von der technischen Beratung bis zur termingerechten Lieferung einbaufertiger Präzisionskomponenten.

Die Mitarbeitenden und Partner feierten das 50-jährige Bestehen der IBOR AG. (Bild:  IBOR AG)
Die Mitarbeitenden und Partner feierten das 50-jährige Bestehen der IBOR AG.
(Bild: IBOR AG)

Wie wichtig diese Zusammenarbeit geworden ist, zeigte auch der Kunden- und Lieferantenevent zum 50-jährigen Bestehen. Im Mittelpunkt stand der Austausch über zukünftige Projekte, neue Technologien und die gemeinsamen Herausforderungen der Schweizer Industrie.

Investitionen stärken die Wettbewerbsfähigkeit

Auf dem jüngsten Gross-Bearbeitungszentrum können Werkstücke bis zu 4 × 6 Metern hochpräzise bearbeitet werden – eine Fertigungsdimension, die in der Schweiz nur wenige Anbieter abdecken.(Bild:  IBOR AG)
Auf dem jüngsten Gross-Bearbeitungszentrum können Werkstücke bis zu 4 × 6 Metern hochpräzise bearbeitet werden – eine Fertigungsdimension, die in der Schweiz nur wenige Anbieter abdecken.
(Bild: IBOR AG)

Nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit entsteht durch die Bereitschaft, den Produktionsstandort laufend weiterzuentwickeln. Die IBOR AG hat deshalb ihren Maschinenpark kontinuierlich modernisiert und ihre Kapazitäten erweitert. Heute können Werkstücke bis zu 4 × 6 Metern hochpräzise bearbeitet werden – eine Fertigungsdimension, die in der Schweiz nur wenige Anbieter abdecken.

Davon profitieren insbesondere Schweizer Maschinen- und Anlagenbauer sowie die Aviatik. Kurze Entscheidungswege, hohe Flexibilität und eine zuverlässige Fertigung im Inland gewinnen angesichts unsicherer Lieferketten und steigender Qualitätsanforderungen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig trägt diese Kompetenz dazu bei, industrielle Wertschöpfung in der Schweiz zu sichern.

Der Mensch bleibt zentral

Trotz zunehmender Automatisierung bleibt der Mensch der wichtigste Erfolgsfaktor. Moderne Fertigungstechnologien benötigen qualifizierte Fachkräfte, die Prozesse verstehen, Verantwortung übernehmen und höchste Präzision gewährleisten.

An jedem Bearbeitungszentrum ist eine CAM-Station, an der die Mitarbeitenden die neuen Bauteile programmieren und dann direkt einfahren können. (Bild:  IBOR AG)
An jedem Bearbeitungszentrum ist eine CAM-Station, an der die Mitarbeitenden die neuen Bauteile programmieren und dann direkt einfahren können.
(Bild: IBOR AG)

Rund 40 Mitarbeitende begleiten bei der IBOR AG sämtliche Fertigungsschritte – von der CAM-Programmierung über die CNC-Bearbeitung bis zur Qualitätskontrolle. Viele von ihnen sind seit vielen Jahren im Unternehmen tätig. Dieses Know-how bildet die Grundlage für hohe Prozesssicherheit und Fertigungsqualität.

Berufsbildung als Investition in die Zukunft

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung des eigenen Nachwuchses. Während der Fachkräftemangel die gesamte MEM-Industrie beschäftigt, investiert die IBOR AG gezielt in die Berufsbildung.

Mit dem neuen Kompetenzzentrum für Berufsbildung, das 2027 den Betrieb aufnimmt, schafft das Unternehmen optimale Voraussetzungen für die Ausbildung von bis zu zwölf Polymechaniker-Lernenden gleichzeitig. Die Lernenden arbeiten auf modernsten CNC-Bearbeitungszentren, lernen digitale Fertigungsprozesse kennen und werden frühzeitig in anspruchsvolle Kundenprojekte eingebunden.

Damit investiert die IBOR AG nicht nur in ihre eigene Zukunft, sondern leistet einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Werkplatzes Schweiz. Denn langfristiger Erfolg setzt voraus, genügend qualifizierte Fachkräfte auszubilden und junge Menschen für technische Berufe zu begeistern.

Ein Vorzeigebeispiel für den Werkplatz Schweiz

Die Entwicklung der IBOR AG zeigt, wie sich ein Schweizer Industrieunternehmen über Jahrzehnte erfolgreich behaupten kann: mit konsequenter Qualitätsorientierung, dem Mut zu Investitionen und einem klaren Bekenntnis zu langfristigen Partnerschaften.

Das 50-jährige Jubiläum steht deshalb nicht nur für den Erfolg eines Unternehmens, sondern auch für Werte, welche die Schweizer Industrie auszeichnen: Präzision, Innovationskraft, Verlässlichkeit und Verantwortung gegenüber der nächsten Generation. Unternehmen, die in moderne Technologien, starke Kundenbeziehungen und die Berufsbildung investieren, schaffen die Grundlage dafür, dass die Schweizer MEM-Industrie auch künftig international wettbewerbsfähig bleibt. Die IBOR AG liefert dafür seit fünf Jahrzehnten ein überzeugendes Beispiel.

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Für Manuel Meier (Inhhaber und CEO der IBOR AG, links im Vordergrund) sind gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeitende ein Schlüsselfaktor.(Bild:  IBOR AG)
Für Manuel Meier (Inhhaber und CEO der IBOR AG, links im Vordergrund) sind gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeitende ein Schlüsselfaktor.
(Bild: IBOR AG)

Manuel Meier (Inhaber und CEO, IBOR AG) sagt zu der äussert positiven Entwicklung des Unternehmens: «Unser grösstes Kapital sind nicht unsere Maschinen, sondern die Menschen, die mit ihrem Wissen und ihrer Leidenschaft jeden Tag Spitzenleistungen erbringen. Deshalb investieren wir mit der gleichen Überzeugung in neue Technologien wie in die Ausbildung der nächsten Generation von Polymechanikerinnen und Polymechanikern. Darin sehen wir unsere Verantwortung gegenüber unseren Kunden und gegenüber dem Werkplatz Schweiz.»

(böh)

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