Konferenzbericht Ostschweizer Technologiesymposium

«Innovative KMU – Wettbewerbsfähigkeit im Strukturwandel»

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Zwei Symposien auf unterschiedlicher Flughöhe

Ganz im Gegensatz zum tags zuvor durchgeführten Symposium des Branchenverbandes Swissmem war das OTS «hemds­ärmeliger» unterwegs. Dies tat der Qualität jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil, waren die Thematiken näher an der Praxis, ohne zu stark ins technische Detail zu gehen. Die Flughöhe war einiges tiefer als in Zürich, was den Zuhörern aus der Ostschweiz gefallen haben wird. Erwähnenswert sei, dass an der OTS sich Eigentümer, Geschäftsführer und Angestellte von KMU zum Netzwerken treffen. Die, die eben von den Medien kaum Beachtung finden, wie Andreas Ott in Zürich richtigerweise monierte, obwohl sie genauso wie die grossen Unternehmen für die Schweiz wichtig sind. Der CEO aus Seon hätte sich darum in St. Gallen sicherlich wohl gefühlt. Zwischen den beiden Symposien gab es aber nicht nur Unterschiede, sondern auch Gemeinsamkeiten. So wiesen beide darauf hin, dass Innovation nur mit gut ausgebildetem Personal funktioniert. Die Zukunft liegt in der Vernetzung der Produkte – Digitalisierung – aber auch zwischen den Firmen in Form von Kooperationen oder dem Wissensaustausch. Veränderungen müssen von der Geschäftsleitung angestossen, aber auch gelebt und umgesetzt werden. Die eigenen Prozesse kennen und verbessern. Die Politik ist gefordert, aber auch die Wirtschaft, um Ängste vor der Digitalisierung abzubauen. Dies, um die wichtigsten Punkte zu nennen.

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