Tech Talk der Virtuelle Fabrik Internationale Geschäftsbeziehungen: Fluch oder Segen?

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> Die Virtuelle Fabrik (vf) begeisterte kürzlich die Teilnehmer der 12. Ausgabe des Tech Talk im neuen Businesspark Sursee mit interessanten Vorträgen zu den Chancen und Risiken im Umgang mit ausländischen Geschäftsbeziehungen. Die bekannte und beliebte Tischmesse der Partnerfirmen bot wie gewohnt einen idealen Rahmen für aktives Networking.

Firmen zum Thema

Richtung klar vorgegeben: Der Weg zum 12. Tech Talk der Virtuellen Fabrik fanden viele Interessierte.
Richtung klar vorgegeben: Der Weg zum 12. Tech Talk der Virtuellen Fabrik fanden viele Interessierte.
(Bild: Virtuelle Fabrik)

In Ihrem Begrüssungsreferat zeigten Marcel Strebel (Präsident der Virtuellen Fabrik) und Benz Kammermann (vfPartner und Mitglied des Führungsteams), wie das Netzwerk gemeinsam erfolgreiche Geschäfte im Bereich der Mechatronik abwickelt und dass darüber hinaus weitere Vorteile für Kunden und Partner entstehen. Einfach zugängliche und breit aufgestellte Kernkompetenzen und eine hohe, auf Vertrauen basierte Bereitschaft zum Austausch von Wissen und Erfahrung sind das Erfolgsrezept des Netzwerks. Sie sind das Resultat einer Vielzahl bewusst geförderter und mit Sorgfalt gepflegter Beziehungen.

Das Arbeitsklima im "Einwanderungsland" Schweiz

Eindrucksvoll erklärte Ron Halbright (National Coalition Building Institute NCBI) in seinem Referat, dass neben der Interdisziplinarität auch unterschiedliche kulturelle Hintergründe als Innovationspotential genutzt werden können. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass wir unsere eigene Kultur kennen und gegenüber fremden Kulturen eine positive, nicht wertende Haltung entwickeln. So lernen wir mit Vielfalt umzugehen und sind in der Lage Differenzen als Bereicherung wahrzunehmen.

Bildergalerie

Die interkulturelle Lernkurve

Elektronik-Produkte wie die Eingabesysteme der Michel ITC AG werden heute mehrheitlich in Billiglohnländern produziert. Rolf Michel, Geschäftsführer der Michel ITC AG schilderte, wie er vor über 10 Jahren begann seine Beziehungen in China aufzubauen und welche Hindernisse dabei überwunden werden mussten. Heute bezieht er über seinen Sourcing Hub in Shanghai ausgesuchte Leistungen um seinen Kunden "Swiss Quality zu Weltmarktpreisen" anzubieten und so den Firmenhauptsitz und die Arbeitsplätze in Muri zu sichern. Anfängliche Risiken wurden zu täglichen Herausforderungen und sind heute wichtige Erfolgsfaktoren.

(ID:42726258)