Anbieter zum Thema
Verbindung zweier transparenter Kunststoffe
Neuere Entwicklungen auf Basis längerer Diodenlaser-Wellenlängen ermöglichten mittlerweile sogar die Verbindung zweier transparenter Kunststoffe. Frank Brunnecker von LPKF: «Es sind neue Produkte mit langen Wellenlängen zwischen 1470 und 1550 Nanometern mit ausreichend Laserleistung verfügbar, die eine ausreichend hohe intrinsische Absorption in für kürzere Wellenlängen transparenten Kunststoffen ermöglichen, sodass diese gefügt werden können.» In diesem Spektralbereich seien die meisten Kunststoffe auch ohne Absorberzusatz absorbierend für den Laserstrahl. «Die Herausforderung bei jeder Laserschweissung besteht in der Abstimmung zwischen Bauteildesign und -material, einem geeigneten Laserschweissprozess sowie der richtigen Anlagentechnik.» Solche Klar-Klar-Verbindungen mit höchsten visuellen Ansprüchen würden immer wichtiger, insbesondere in der Medizintechnik, wo es auf eine besonders sichere und hygienische Verarbeitung ankomme. Der Laserprozess sei abriebfrei und benötige keine Zusatzstoffe wie Klebstoffe. Darüber hinaus biete das Laserschweissen gleich mehrere Möglichkeiten der Qualitätssicherung im Prozess. Bruns: «Beispiele sind die Fügewegüberwachung, die Pyrometerkontrolle der Erwärmung der Schweissnaht oder auch die patentierte Reflexionsdiagnostik, die den erfolgreichen Schweissvorgang sicher detektiert.»
Messefokus der Lasys 2012
Auf der Lasys 2012 stehen im Fokus Laserapplikationen und Produktlösungen, Laser-Fertigungssysteme für die Mikro- und Makro-Materialbearbeitung sowie für die Feinwerktechnik. <<
(ID:32228300)
