Thomas Siegrist (Geschäftsführer, Wenk AG) im SMM-Interview zur Innoteq 2025 Mazak: Lange Späne gehören der Vergangenheit an

Von Matthias Böhm 1 min Lesedauer

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Laut Thomas Siegrist (CEO, Wenk AG) nimmt die Automatisierung im Fertigungsbereich weiter zu. Darüber hinaus wird vor allem nach komplexen Bearbeitungszentren nachgefragt. Spannend bleibt die Entwicklung im Bereich der spanbrechenden Funktionen in Werkzeugmaschinen, wo Mazak neue Lösungen entwickelt hat.

Thomas Siegrist, CEO der Wenk AG: «Mit Hofer Technics, unserem Partner im Bereich Spanntechnik und Automation, zeigen wir eine innovative und kompakte Zelle mit der Möglichkeit zur effizienten Werkstück- und Palettenbeladung.»(Bild:  Wenk AG)
Thomas Siegrist, CEO der Wenk AG: «Mit Hofer Technics, unserem Partner im Bereich Spanntechnik und Automation, zeigen wir eine innovative und kompakte Zelle mit der Möglichkeit zur effizienten Werkstück- und Palettenbeladung.»
(Bild: Wenk AG)

SMM: Wie ist die aktuelle wirtschaftliche Situation im Bereich Werkzeugmaschinen am Standort Schweiz?

Thomas Siegrist: Kurz zusammengefasst: Wir befinden uns in einer herausfordernden Phase mit sich aufhellenden Perspektiven für die Zukunft. Dass es nicht optimal läuft, ist bekannt, und es gibt Gründe dafür. Wir beobachten, wohin sich der Markt bewegt und womit wir selbst den Aufschwung beeinflussen können. Der erste Punkt ist nach wie vor Automatisierung und Prozesssicherheit. Zum anderen sind wir mit technologisch hochwertigen Produkten an der Spitze und bieten auch den entsprechenden Service, der aufgrund der komplexeren Systeme immer wichtiger wird.

Welche Innovationen zeigt die Wenk AG im Bereich der Werkzeugmaschinen zur Innoteq?

T. Siegrist: Mit der «Mazak Variaxis C-600» zeigen wir eine 5-Achsen-Fräsmaschine mit modernster Technologie mit einer Automationszelle von unserem Partner Hofer Technics.

Die «Mazak Integrex» gilt mittlerweile als das «Original» im Bereich Komplettbearbeitung. Wir zeigen mit der «Mazak Integrex I-200H S» ein kompaktes Komplettbearbeitungszenter mit der neuesten Technologie, wie der «Smooth AI Steuerung» und kompakter 20 000-rpm-Spindel.

Im Drehbereich werden vermehrt Bleifreilegierungen bearbeitet, mit langspanenden Eigenschaften. Wie reagiert Mazak auf diese Entwicklung?

T. Siegrist: Die «Mazatrol Smooth AI Steuerung» verfügt über eine Spanbruchfunktion. Diese nennt sich «Mazak Smooth oscillation cutting». Im Internet gibt es Videos, die diese Funktion einfach erklären. Lange Späne gehören mit dieser Funktion der Vergangenheit an und auch Sonderlegierungen werden zum Standard.

Im Fertigungsbereich steht vermehrt die Automation im Fokus. Welche Automationslösungen präsentieren Sie auf der Innoteq?

T. Siegrist: Mit Hofer Technics, unserem Partner im Bereich Spanntechnik und Automation, zeigen wir eine innovative und kompakte Zelle mit der Möglichkeit zur effizienten Werkstück- und Palettenbeladung. Diese kann problemlos an individuelle Kundenanforderungen angepasst werden.

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