Schunk an der Motek Mehr Intelligenz bei Auslegung, Inbetriebnahme und im laufenden Betrieb

Redakteur: Silvano Böni

Die Motek bietet aus Sicht von Schunk hervorragende Möglichkeiten, die Potenziale der Produktionsautomatisierung praxisorientiert zu erleben. Das Unternehmen wird ein intelligentes Tool zur Suche und Auslegung von Greifern präsentieren.

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(Bild: Schunk)

«Der Trend geht zu Handling-Systemen, die sich zügig in Betrieb nehmen lassen, selbsttätig an variierende Greifsituationen anpassen und eine Interaktion mit dem Menschen in gemeinsam genutzten Arbeitsräumen ermöglichen. Genau dies werden wir auf der Motek zeigen», fasst der geschäftsführende Gesellschafter, CEO, Henrik A. Schunk, die aktuelle Entwicklung zusammen. «Hinzu kommt ein Wandel vom reinen Produkt- und Komponentendenken hin zu Plattformen, auf denen fix und fertige Plug-&-Work-Lösungen angeboten werden.» So biete Schunk beispielsweise eigens für die Leichtbauroboter von Universal Robots ein abgestimmtes End-of-Arm-Programm mit Greifern, Schnellwechselmodulen, Kraft-Momenten-Sensoren und Inbetriebnahmetools, das von der Maschinenbeladung über kollaborative Szenarien bis zu Prüfanwendungen unterschiedlichste Applikationen ermöglicht. Im Herbst kommt ein mechatronischer Grosshubgreifer hinzu, der bei einem frei programmierbaren Hub von 42,5 mm pro Finger variable Greifkräfte zwischen 50 N und 600 N ermöglicht. Der plug-&-work-fähige Schunk EGL ist für Handlingaufgaben mit Teilegewichten bis 3 kg geeignet und wird in Bezug auf die Roboterarme von Universal Robots einen neuen Massstab bei Flexibilität, Kraft und Funktionalität in sauberen bis rauen Umgebungen definieren.

Intelligentes Tool beschleunigt Suche und Auslegung von Greifern

Innerhalb seines Greiferprogramms wird Schunk zudem ein intelligentes Auslegungs- und Auswahltool aktiv schalten, das das Engineering von Handlingsystemen deutlich vereinfacht und kostspielige Überdimensionierungen vermeidet. Wenige Angaben zum Greifertyp, dem Werkstück und der Greifsituation genügen, schon wirft das System die passenden Module aus. Die Trefferliste umfasst neben den entsprechenden Greifertypen auch umfangreiche technische Informationen, Zeichnungen, Bilder, ergänzende Dokumente sowie Angaben zum jeweiligen Auslastungsgrad und Auslastungsgrund.

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