Schwache Nachfrage Mikron: Stellenabbau wegen schwacher Nachfrage

Redakteur: Sergio Caré

Schlechte News für die Mitarbeiter von Mikron am Standort Agno: 25 Arbeitsplätze werden bis Ende 2017 abgebaut, wegen schwacher Maschinen-Nachfrage.

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Schlechte News für die Mitarbeiter von Mikron am Standort Agno: 25 Arbeitsplätze werden bis 2017 abgebaut.
Schlechte News für die Mitarbeiter von Mikron am Standort Agno: 25 Arbeitsplätze werden bis 2017 abgebaut.
(Bild: Mikron (Agno) SA)

Biel - Die schwache Nachfrage nach numerisch gesteuerten Maschinen macht der Mikron in Agno zu schaffen. Einen Abbau der bestehenden Produktionskapazitäten für das aktuelle Maschinenangebot scheint unumgänglich. Bis Ende 2017 wird Mikron in Agno 25 der insgesamt 345 Stellen im Maschinenbau abbauen. Die Mikron Gruppe stellt Automatisierungs- und Fertigungssysteme her. Die Gruppe ist in der Automobil-, Pharma-, Uhren- und Konsumgüterindustrie tätig. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 1200 Mitarbeitende - die Hälfte davon in der Division Machining. Mikron wird beide Produktionsstandorte der Division Machining, Agno und Rottweil (D), weiterführen. Gegenüber Tessiner-Medien bestätigte Federico Fumagalli, Direktor in Agnodas, dass bereits die ersten Kündigungen gesprochen wurden.

Innovationsoffensive

Die Mikron Gruppe will zu dem mit einer Innovationsoffensive auf die ungenügende Nachfrage nach ihren numerisch gesteuerten Maschinen reagieren. Die Entwicklungsaktivitäten für neue Maschinenkonzepte zur langfristigen Sicherung der bestehenden und zur Gewinnung neuer Märkte sollen deutlich verstärkt werden. -sc-

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