Wenn Hochpräzisions-BAZ und Polygonspanntechnik zusammen-spannen Mikrozerspanung in Perfektion

Redakteur: Matthias Böhm

Luftgelagerte Spindeln und Ultrapräzisionsmaschinen bieten «µ-Suchern» neue Möglichkeiten zur Prozessoptimierung – vorausgesetzt die Präzision des Bearbeitungszentrums gelangt auch wirklich bis zur Schneide. Ultrafeingewuchtete Polygonspannfutter sind genau dafür gemacht: Sie überzeugen mit exzellentem Rundlauf, kompensieren Schwingungen und gewährleisten eine einzigartige geometrische Präzision.

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Gerade bei aufwändigen Medaillen zahlen sich die ultrafeingewuchteten Schunk-Tribos-Polygonspannfutter aus: Sie minimieren den Werkzeugverschleiss und erzielen perfekte Oberflächen.
Gerade bei aufwändigen Medaillen zahlen sich die ultrafeingewuchteten Schunk-Tribos-Polygonspannfutter aus: Sie minimieren den Werkzeugverschleiss und erzielen perfekte Oberflächen.
(Bild: Schunk)

Noch heute bekommt Peter Gläsel eine Gänsehaut, wenn er über seine ersten Erfahrungen mit der Schunk-Tribos-Polygonspanntechnik berichtet. Seit rund zehn Jahren nutzt er als Leiter Werkzeugbau bei der Münz-Prägstatt GmbH in Karlsfeld bei München die patentierte Spanntechnologie zur Fertigung hochpräziser Prägestempel für Münzen, Medaillen und Barren.

Auftragsfertigung anspruchsvoller Kleinserien

Das Unternehmen, das sich auf die Auftragsfertigung anspruchsvoller Kleinserien spezialisiert hat, geniesst bei Münz- und Edelmetallliebhabern weltweit einen erstklassigen Ruf. Rund 140 Mitarbeiter, davon 12 erfahrene Graveure, verstehen es, modernste Technik und feinstes Handwerk zu regelrechten Meisterwerken zu verschmelzen.

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Diamantbesetzte Medaillen zum Thronjubiläum des britischen Königshauses gehören ebenso dazu wie aufwändige Meisterwerke mit Glas- oder Metallinlays. Vor allem die kompromisslos exzellente Qualität wird rund um den Globus geschätzt.

Vom Entwurf über das Modell und den Stempel bis zur geprägten Medaille werden sämtliche Produktionsschritte mit Hilfe modernster Technik im eigenen Haus erledigt.

Zwölf Röders-RXP-Hochgeschwindigkeits-Fräsmaschinen

Bis heute hat die Münz-Prägstatt insgesamt zwölf Röders-RXP-Hochgeschwindigkeits-Fräsmaschinen mit Polygonspannfuttern des Kompetenzführers für Spanntechnik und Greifsysteme Schunk ausgestattet, die meisten mit HSK-E-25-Schnittstelle, einige mit HSK-E 32. «Tribos hat von Anfang an funktioniert», schwärmt Gläsel begeistert.

Während in Tests mit Warmschrumpfaufnahmen reihenweise Werkzeuge beschädigt wurden oder bei Präzisionsspannzangen ein extremer Reinigungsaufwand nötig war, habe er mit der Polygonspanntechnik auf Anhieb perfekte Ergebnisse erzielt. In all den Jahren mussten lediglich zwei Futter ersetzt werden.

Ultrafeingewuchtete Werkzeughalter als logische Konsequenz

Dennoch sieht das Unternehmen keinen Grund, sich auf den bisherigen Erfolgen auszuruhen. Schliesslich will man den Vorsprung und den erstklassigen Ruf, den sich die Münz-Prägstatt im Laufe der Jahre erarbeitet hat, erhalten und weiter ausbauen.

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