Trumpf

Mit eigenen Strahlquellen zum führenden Laserspezialisten

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Das Leistungsniveau dieser Laser war die Antwort auf die Forderungen der Anwender: Denn verstärkt wurde nach Lasern mit noch höherer Leistung oder Prozessgeschwindigkeit gefragt. Durch die Entwicklung der 20-kW-Laser, die zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik in Aachen erfolgte, hatte Trumpf das richtige System zu bieten.

Stent-Schneiden mit dem Laser

Die Laser wurden weltweit zum Schneiden von Blechen eingesetzt. Neben diesem noch heute sehr wichtigen Anwendungsfeld erschloss sich der Laser aber noch weitere Einsatzgebiete, wie das Bohren von Turbinenschaufeln, um die Kühlleistung von Düsentriebwerken zu erhöhen, oder die Bearbeitung präziser Oberflächengravuren. Er gewann auch in der Elektrotechnik für Schaltkreisanpassungen an Bedeutung, bei der Leiterbahnen gezielt abgetragen werden sollen. Später entdeckte auch die Medizintechnik ein weiteres Anwendungsgebiet für den Laser: das Stent-Schneiden.

Kein anderes Fertigungsinstrument konnte die stetig steigende Nachfrage mit der nötigen Qualität und Effizienz decken – ein gutes Beispiel für das revolutionäre Potenzial des Lasers in Bezug auf die Herstellung komplexer Komponenten. Dazu gehört auch der Einfluss auf generative Verfahren wie das Rapid Prototyping, das Laserauftragschweissen und die Mikrostereolithografie.

Der Laser fand seine Einsatzfelder mit stets hohem Anwendungspotenzial

Beim Thema Taylored Blanks, also massgeschneiderte Bleche, sorgte der Lasereinsatz für leichtere und sparsamere Fahrzeuge. Ende der 80er-Jahre gewannen auch Festkörperlaser zunehmend an Bedeutung und 1992 wurde Trumpf Gesellschafter der im Jahre 1986 aus der Haas Strahltechnik hervorgegangenen, eigenständigen Haas-Laser GmbH + Co. KG. Zuvor hatte die Firma aus Schramberg im Schwarzwald den ersten industrietauglichen Festkörperlaser präsentiert. Im selben Jahr brachte Trumpf mit der Lasercell 105 den ersten 3D-CO2-Laser mit fliegender Optik auf den Markt. Ab den 90ern folgten fast jährlich Innovationssprünge und Produktneuheiten. 1993 wird die Leistung der CO2-Laser auf 12 kW gesteigert. 1994 führt Trumpf seine erste Generation der Beschriftungslaser ein, die sich schon damals durch ihre hohe Bedienerfreundlichkeit auszeichnen. 1995 stellt Trumpf die erste Flachbettschneidanlage mit Festkörperlaser vor: die Trumatic LY 2500. Zwei Jahre später folgt die Trumatic HSL 2502 für noch höhere Schneidgeschwindigkeiten. Mit dem ersten diodengepumpten Beschriftungslaser Vectormark compact steigt Trumpf 1998 in die Technik der Diodenanregung ein. 1999 präsentiert Trumpf den ersten Laborscheibenlaser, der das Leistungsniveau diodengepumpter Festkörperlaser vervielfacht. Heute ist er die Basis aller Trumpf-Hochleistungslaser.

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