Trumpf

Mit eigenen Strahlquellen zum führenden Laserspezialisten

Seite: 5/5

Anbieter zum Thema

Weitere Entwicklungshöhepunkte sind nach der Jahrtausendwende etwa die Einführung der Beschriftungsanlage Vectormark compact, die mittels Ultraviolettlaser arbeitet. Grosse Schritte machten auch die 2D-Laserschneidanlagen, wie beispielsweise die Trumatic L 3050, eine hochproduktive Anlage zur Bearbeitung unterschiedlichster Materialstärken, oder der Prototyp eines 4-kW-Scheibenlasers, dessen Strahlqualität völlig neue Perspektiven eröffnet hat, zu denen etwa das Scannerschweissen gehört. 2005 kommt mit der Serie Trumicro ein erster Kurzpulslaser für die flexible Mikrobearbeitung auf den Markt. Trumpf gelingt unter anderem die Serieneinführung des Scheibenlasers Trudisk mit 8 kW Leistung – heute ist dieser Wert verdoppelt.

Effizientes Feinschneiden und -schweissen mit Faserlaseranlagen Trufiber

Für das effiziente Feinschneiden und -schweissen werden die Faserlaseranlagen Trufiber entwickelt. Und die erste Laserflachbettmaschine der neuen Generation mit dem Festkörperlaser Trudisk kann im Jahr 2008 mit hochproduktivem Doppelkopfsystem arbeiten. Im selben Jahr kommen die ersten Pikosekundenlaser der Trumicro Serie 5000 auf den Markt. Mit dem Diodendirektlaser Trudiode, der im Multikilowattbereich arbeitet, kann Trumpf ab 2009 das weltweit am breitesten gefächerte Laserprogramm anbieten. 2011 stellen die Ditzinger den kompakten CO2-Laser Truflow 10.000 vor: ein 10-kW-Aggregat mit hervorragender Strahlqualität.

Mit der Trulaser 5030 fiber folgt unter anderem eine weitere Festkörperlaserschneidanlage mit Direktantrieben, die dank der Trudisk-Technik die gegenüber bislang vergleichbaren Systemen die dreifachen Vorschubwerte erreicht. 2013 folgt eine wahre Revolution beim Schneiden mittels Festkörperlaser: Die neue Funktion Brightline fiber macht es erstmals möglich, mit dieser Strahlquelle eine hervorragende Qualität beim Schneiden von dickem Edelstahl zu erzielen. Mithilfe dieser Option wechselt der Anwender beispielsweise bei der aktuellen Trulaser 5030 fiber je nach Auftrag von Dünn- zu Dickblechbearbeitung und zurück.

Der aktuelle Entwicklungsfokus wird vom Ultrakurzpulslaser geprägt

Das jüngste Highlight in der Geschichte der Lasertechnik bei Trumpf war Ende 2013 die Verleihung des Zukunftspreises des Bundespräsidenten. Diesen erhielten Forscher von Trumpf, Bosch und der Universität Jena für ihre Bewerbung „Produzieren mit Lichtblitzen – Ultrakurzpulslaser für die industrielle Massenfertigung“. Ihre Forschungen ebneten den Weg für die Anwendung dieser besonderen Laserart, die jeden Werkstoff in ein Plasma verwandelt, das sofort verdampft und fast keine thermische Belastung erzeugt.

Selbst in einen Streichholzkopf lässt sich damit ein Mikroloch zu bohren, ohne dass dieser sich entzündet oder das Holz auch nur braun wird. So gelingt die hochpräzise Herstellung winzigster Strukturen oder das schonende Trennen empfindlicher, spröder Werkstoffe, wie von Siliziumwafern zu Chips, oder das Schneiden von bruchfestem Touchscreen-Glas. Es lässt sich noch längst nicht absehen, in wie vielen weiteren Bereichen dieses neue Werkzeug in den nächsten Jahren zum Einsatz kommen wird.

(ID:42696323)