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Mike Fischer (Betriebsleiter) ergänzt in diesem Zusammenhang wie folgt: «Damit wir weltweit konkurrenzfähig bleiben, ist für uns als Schweizer Unternehmen ein geringer Lohnkostenanteil in der Herstellung von äusserster Bedeutung. Wenn alle an der Herstellung Beteiligten keinen Lohn bekommen würden, dann würden die Selbstkosten eines GIS-KHZ lediglich um 13 % sinken. Das heisst, unser Lohnkostenanteil ist relativ gering. Unser Geheimnis liegt in der optimierten Produktion. Uns kommt zugute, dass die hochmodernen Fertigungsmittel weltweit ungefähr gleich teuer sind. Deshalb ist es für uns wichtig, dass wir die Werkzeugmaschinenleistungen ausreizen, sozusagen einen High-Tech-Produktionsbetrieb aufbauen, um ein hochwertiges Produkt mannarm herzustellen.»
Qualitativ Weltspitze
Für Unternehmen, die in einen KHZ investieren, ist ein wichtiges Kriterium die Ausfallzeit der KHZ im Betrieb. Die liegen nach Aussage von I. Muri sehr niedrig, wegen der konstant hohen Qualität. Nicht zuletzt aus diesem Grund steckt in einem KHZ einiges an Know-how, das auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist.
I. Muri: «Qualitativ sind unsere KHZ Weltspitze. Solche Aspekte sind für unsere Kunden entscheidend, denn wenn ein KHZ versagt, können schwere Unfälle resultieren oder zumindest hohe Folgekosten entstehen. Für uns ist es wichtig, dass wenn wir 11 000 KHZ pro Jahr produzieren, jeder Einzelne qualitativ top ist. Versagt einer, dann ist der Ruf beim betroffenen Kunden ruiniert. Damit das nicht passiert, arbeitet unser Entwicklungsteam, der Verkauf, die Produktion, die Montage und die Qualitätssicherung Hand in Hand.»
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