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Ohne Produktinnovation – kein Erfolg
Für den Erfolg spielt auch die Produkt-Innovation für I. Muri die entscheidende Rolle. Derzeit ist das Unternehmen wieder an einer Neuentwicklung dran. I. Muri: «Wir setzen auf eine komplett neue Konstruktion, es bleibt praktisch kein Teil auf dem anderen. Unsere nächste Generation zielt darauf ab, dass wir das Produkt flexibler und kundenorientierter gestalten können. Es ist modular aufgebaut, so dass die Systeme sehr flexibel und kostengünstig montiert werden können. Das wird uns wieder auf die Überholspur bringen. Damit wir solche Lösungen realisieren können, müssen Konstruktion, Montage und Produktion eng zusammenarbeiten. Eine Trennung der Bereiche ist für uns undenkbar. Wenn wir beispielsweise Getriebeteile neu entwickeln, dann spricht der Konstrukteur gemeinsam mit unserem Produktionsleiter, wie die Teile gestaltet werden müssen, damit sie hoch wirtschaftlich auf den richtigen Maschinen inhouse produziert werden können.»
Der Produktionsleiter M. Fischer ist nicht nur Chef im eigentlichen Sinne, er kennt die Maschinen in- und auswendig. Ivan Muri: «Wenn Sie ihm ein Werkstück zeigen, dann weiss er nicht nur, auf welchen Maschinen das gefertigt werden kann, er weiss auch, wo es am schnellsten, am kostengünstigsten und prozesssichersten geht. Sein Know-how ist aussergewöhnlich. Darüber hinaus verfügen wir über einen High-Tech-Maschinenpark. Unser Ziel muss sein, die Maschinen mit wenig, aber qualifiziertem Bedienpersonal autonom ‹produzieren› zu lassen.»
Das ist letztlich der entscheidende Punkt, dass die KHZ derart wirtschaftlich am Standort Schweiz hergestellt werden können, wie I. Muri betont: «Die mannarme Fertigung ist bei uns Standard. Wir sind bei den Maschinen bei etwa 3600 h/Jahr Laufzeit, die Makino-Zentren laufen fast konstant eine Geisterschicht durch. Im Sommer und Winter haben wir jeweils ein Wartungsfenster, sonst könnten wir 4200 h/Jahr erreichen.»
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