Blechbearbeitungsmaschinen

Neue Entwicklungen in der Blechentgratungstechnik

| Redakteur: Hermann Jörg

Das neue Modul namens «SPIN» ist für die benutzerdefinierte Verrundung der Werkstückkanten entwickelt worden.
Das neue Modul namens «SPIN» ist für die benutzerdefinierte Verrundung der Werkstückkanten entwickelt worden. (Bild: Ernst)

>> Die Paul Ernst Maschinenfabrik GmbH zeigte auf der Euroblech 2012 und ebenso an der Prodex 2012 in Basel ein neuartiges Verfahren zur Verrundung von Blechkanten. Im ersten Quartal 2013 folgt unter anderem auf Basis dieser Technologie eine neue kompakte Baureihe für kleinere Blechbearbeitungsbetriebe.

Vor zwei Jahren präsentierte Ernst auf der Euroblech die weltweit erste vollkommen modular aufgebaute Blechentgratungsmaschine, welche sowohl im Trocken- wie auch im Nassschliff-Verfahren verfügbar ist (Baureihen Atlas/Neptun).

Die Verfügbarkeit für das Nassschleifen ist von grosser Bedeutung, wenn Maschinen für verschiedene Materialien (Stahl, VA und Alu) eingesetzt werden. Die Explosions- und Brandgefahr sowie die Problematik der öligen Bleche werden beim Nassschleifen komplett eliminiert. Die Vorschriften und Empfehlungen betreffend Umgang mit Schleifstäuben wie beispielsweise BGR109 oder entsprechende SUVA-Richtlinien werden beim Nassschleifen problemlos eingehalten.

Neue Lösung bietet signifikante Vorteile

Mit der neuen Lösung bietet Ernst seinen Kunden zwei bedeutsame Vorteile im Vergleich zu monolithischen Standardmaschinen. Der erste Vorteil ist der, dass der Kunde genau diejenigen Module wählen kann, welche seine aktuellen Anforderungen abdecken wie beispielsweise Entgraten, Kantenverrundung (bis 2 mm), Oxidschichtentfernung (bis 25 mm) oder Oberflächenfinish. Unabhängig davon, ob die Werkstücke ölig oder trocken sind, ob nur eine Materialart oder ein Mix aus VA, Stahl und Alu bearbeitet werden soll – durch die entsprechende Kombination der Module, welche die jeweilige Aufgabe optimal erfüllen - entsteht eine perfekt auf den Kunden zugeschnittene Lösung.

Zweiter und nicht zu vernachlässigender Vorteil ist die Flexibilität im Nachgang zur Investition. Während herkömmliche Maschinen weitgehend fix sind, so wie sie investiert wurden, bietet Ernst seinen Kunden die Möglichkeit, sich durch Hinzufügen oder Austauschen von Modulen auf geänderte Anforderungen einzustellen.

Hat ein Anwender heute die Anforderung, die Bleche zu entgraten und die Kanten zu entschärfen, so hat er vielleicht in Zukunft Kunden, welche stark verrundete Blechkanten oder einen Oberflächenfinish verlangen. Durch das bewährte Modulkonzept sind diese neuen Anforderungen überhaupt kein Problem, da die Maschine mit dem noch fehlenden Modul erweitert werden kann. Dazu muss die Maschine nicht einmal zum Hersteller ins Werk. Das Ganze geschieht vor Ort beim Kunden. Alle Neuentwicklungen werden unter diesem Gesichtspunkt konstruiert.

Inhalt des Artikels:

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  • Seite 2: Neues Modul

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