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Turbine Technology Days 2019 Produktivitätspotenziale in der Turbinenproduktion

Redakteur: Anne Richter

Während der diesjährigen Turbine Technology Days zeigt Starrag in Kollaboration mit Blaser Swisslube Produktivitätspotenziale in der Turbinenproduktion auf. Neu vorgestellt wird das fünfachsige Starrag-Bearbeitungszentrums NB 151 zur Blisk-Bearbeitung.

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Bei den Turbine Technology Days 2019 widmet sich eine praxisnahe Vorführung dem Thema «Das Beste für Blisks». Hier erfahren die Teilnehmer, wie sich bessere Schruppbearbeitung, bessere Schlichtbearbeitung und bessere Zugänglichkeit realisieren lassen.
Bei den Turbine Technology Days 2019 widmet sich eine praxisnahe Vorführung dem Thema «Das Beste für Blisks». Hier erfahren die Teilnehmer, wie sich bessere Schruppbearbeitung, bessere Schlichtbearbeitung und bessere Zugänglichkeit realisieren lassen.
(Bild: Starrag Group)

Die Turbine Technology Days am Starrag-Stammsitz in Rorschacherberg am Bodensee finden in diesem Jahr vom 25. bis 27. Juni 2019 statt, fast unmittelbar nach der 53. Luft- und Raumfahrtausstellung in Paris. Die beiden Veranstaltungspartner Starrag und Blaser Swisslube erwarten über 200 Besucher aus etwa 20 Ländern, die sich Impulse für eine produktivere und zuverlässigere Turbinenproduktion holen wollen. Dafür haben sie zahlreiche Stationen gestaltet, die das Zusammenwirken von Maschinen und Kühlschmierstoffen vorstellen.

Rundachsen optimiert für die Blisk-Bearbeitung

Ein Highlight ist zweifellos die internationale Premiere des fünfachsigen Bearbeitungszentrums NB 151, mit der Starrag die spezielle Maschinenbaureihe zur Blisk-Bearbeitung abrundet. Eine Besonderheit sind die beiden Rundachsen, die in punkto Leistung kompromisslos für die Multiblade-Anwendungen optimiert wurden. Die Teilnehmer dürfen live erleben, wie sich mit der Starrag NB 151 Schrupp- und Schlichtbearbeitung deutlich verbessern lassen.

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Zu den Höhepunkten im Programm gehört auch ein Flexibles Fertigungssystem (FFS), in dem sich die Bauteile durch ein speziell entwickeltes Palettensystem sowohl auf Starrag Fräszentren wie auch auf Berthiez Drehzentren bearbeiten lassen. Auch an weiteren Stationen spielt die Automatisierung eine grosse Rolle. Sie widmen sich beispielsweise dem Thema, wie sich Verdichterschaufeln durch einfache und skalierbare Automatisierung in einem Arbeitsgang fertigbearbeiten lassen. Ausserdem interessant: der automatisierte Werkzeugwechsel für Winkelköpfe und wie man mit automatischer Maschinenkalibrierung 100% Gutteile erhält.

Auf die Bearbeitung abgestimmter Kühlschmierstoff

An allen Stationen sind Blaser Kühlschmierstoffe (KSS) im Einsatz, die auf die jeweilige Bearbeitung abgestimmt als «flüssiges Werkzeug» einen wichtigen Erfolgsfaktor darstellen. Die KSS-Spezialisten erklären die Bedeutung der Vor-Ort-Überwachung des Kühlschmierstoffs – denn je besser seine Pflege, desto zuverlässiger seine Leistung. In Praxisvorführungen erklären Blaser KSS-Profis spezielle Kühlschmierstoffe und deren Erfolgsfaktoren: zum Beispiel das geruchslose Hochleistungsschleiföl Blasogrind GTC 7, dessen schneller Luftaustrag für eine optimale Kühlleistung sorgt, sowie die kristallklare Lösung Synergy 735, mit der sich höchste Oberflächenqualitäten erzielen lassen. Und für Teilnehmer, die mehr über die Wichtigkeit des richtigen Kühlschmierstoffs erfahren möchten, bietet Blaser Swisslube am Donnerstag, 27.6., am Hauptsitz in Hasle-Rüegsau Einblicke in Technologiezentrum, Labor und Produktion an. Dort lernen die Teilnehmer, dass Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Prozessstabilität entscheidend von der Wahl und Qualität ihres Kühlschmierstoffs abhängen.

Mit Spannung erwartet wird die Keynote von Mr. Rob Smith, Director of Continuous Improvement and Industrial Strategies bei GKN Aerospace. Sein Unternehmen ist der weltweit führende technologieübergreifende Tier-1-Luft- und Raumfahrtanbieter. Seine Rede wird einen nicht alltäglichen Einblick in die hochmoderne Produktion geben. Flankiert wird die Veranstaltung von Kompetenzpartnern, deren Produkte – von Schleifmaschinen über Werkzeugsysteme bis zu Softwarelösungen – in der Prozesskette eine wesentliche Rolle spielen. Sie werden ihr geballtes Fachwissen vor Ort an die Besucher weitergeben. -ari- SMM

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