Alter Schwede: Seco-Tools perfektioniert Zerspanung bei PB-Swiss-Tools-Werkzeuge

Prozesssicher dank optimaler Spankontrolle

| Autor / Redakteur: Matthias Böhm, Chefredaktor SMM / Böhm

Blick in die Mori-Seiki-​CNC-Drehmaschine, wo die Muffen für die PB-Swiss-Tool-Hämmer mit Seco-Werkzeugen bearbeitet werden, siehe Info-Kastentext.
Blick in die Mori-Seiki-​CNC-Drehmaschine, wo die Muffen für die PB-Swiss-Tool-Hämmer mit Seco-Werkzeugen bearbeitet werden, siehe Info-Kastentext. (Bild: Matthias Böhm)

Die PB-Swiss-Tools-Werkzeuge sind unverwüstlich. Das liegt nicht zuletzt daran, dass hochwertigste Werkzeugstähle zum Einsatz kommen. Für die Zerspanungsspezialisten von Seco-Tools eine anspruchsvolle Aufgabe, denn die Späne lassen sich bei einigen Anwendungen nicht brechen.

Tagtäglich verlassen 30 000 Werkzeuge (12 Millionen Werkzeuge pro Jahr) die Emmentaler Produktionsstätte der PB Swiss Tools: Durchschläge, Torxklingen, Wechselklingen, Hämmer, Schraubendreher, Inbusschlüssel, Bits und seit wenigen Jahren zudem komplexe medizintechnische Werkzeuge und Instrumente.

Technologische und logistische Meisterleistung

Das ist nicht nur eine technologische, sondern auch eine logistische Meisterleistung. Entwicklung, Konstruktion inklusive Vertrieb wird zu 100 % am Schweizer Standort betrieben und organisiert. Eine Verlagerung ins Ausland kommt nach Aussage von Eva Jaisli (CEO, PB Swiss Tools) nicht in Frage, weil der Aufbau des Know-hows für Premium-Qualität an einem neuen Standort derart aufwändig wäre, dass es kaum realistisch sei, eine entsprechend schlanke und wirtschaftliche Organisation im Ausland aufzubauen wie am Standort im Emmental.

Standort Schweiz: Man muss es richtig machen

Letztlich könne man am Standort Schweiz wirtschaftlich fertigen, wenn man es richtig mache. Entscheidend sei zudem, dass man auf Qualität setze. Das setzt aber voraus, dass die eingesetzten Produktionsmittel ebenfalls qualitativ 100 % top sind.

Sehr hohe Fertigungstiefe

PB Swiss Tools verfügt über eine sehr hohe Fertigungstiefe. So hat man alle entscheidenden Prozesse, die für die Qualität massgeblich sind, unter Kontrolle. Geliefert werden die Halbwaren Stahl und Kunststoff-Granulate. Diese werden zu den hochwertigen PB-Werkzeugen verarbeitet.

Dazwischen liegen mehrere Produktionsschritte. Angefangen bei der Eingangskontrolle inklusive Validieren der Legierungsbestandteile der Rohmaterialien bis hin zur Endkontrolle, alles inhouse.

Wenn sich die Spreu vom Weizen trennt

Die Qualität der PB-Swiss-Tools-Werkzeuge erkennt man spätestens, wenn man sie nutzt. Dann trennt sich die Spreu vom Weizen, Patrick Gehrig (Head of General Production, PB Swiss Tools): «Handwerker und Industrie-Profis wie z. B. Automobilindustrie setzen unsere Markenprodukte ein. Wer einmal mit unseren Werkzeugen gearbeitet hat, kommt immer wieder auf uns zurück.»

Die verwendeten Stahllegierungen gehören zum Besten, was der Stahlmarkt derzeit zu bieten hat. Hinzu kommt eine genau auf die Legierung und spätere Beanspruchung abgestimmte Wärmebehandlung und Beschichtung. Die Legierungen werden von den Stahllieferanten nur für PB Swiss Tools entwickelt und produziert. Zum Teil handelt es sich um patentierte Herstellungsverfahren und Legierungen.

P. Gehrig: «Unsere Kunden lösen höchst anspruchsvolle Aufgaben in der Industrie und im professionellen Handwerk. Sie müssen sich auf unsere Werkzeuge verlassen können. Wenn man weiss, welch hohe Anforderungen an sie gestellt werden, wie Flächenpressung, Biegemomente, Drehmomente, unsachgemässer Gebrauch usw., dann sind das vielfältige Anforderungen an unsere Werkzeuge. Demzufolge müssen sie anspruchsvollste werkstofftechnische Eigenschaften ausweisen. Wir entwickeln deshalb unsere Stahllegierungen in enger Partnerschaft mit den Stahlherstellern. Das ist ein fortlaufender Optimierungsprozess.»

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