Swiss Bluetec Bridge

Schweizer Unternehmen sorgen für sauberes Trinkwasser

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Nach der Wahl des ersten Projekts in die nächste Runde

Jedes Jahr werden zwei Einladungen zur Einreichung von Projektvorschlägen durchgeführt, die sich an KMU und Jungunternehmen richten, welche über innovative Technologien im Wasserbereich verfügen. Nach einem Auswahlverfahren erhalten die besten Projekte einen Beitrag in Form eines zinslosen Darlehens zur Entwicklung ihres Pilotprojekts. Das Darlehen beträgt maximal 250000 Franken.

Die Jury der Swiss Bluetec Bridge wird von Helge Daebel, Investment Director bei Emerald Technology Ventures, geleitet und umfasst anerkannte unabhängige Fachpersonen. Sie prüft die eingereichten Projekte und wählt das Projekt oder die Projekte mit den grössten Erfolgschancen aus.

Dabei kommen vier Hauptkriterien zur Anwendung:

  • Exzellenz und technologische Innovation
  • Vermarktungspotenzial in der Zielgruppe (ärmste Bevölkerungsgruppen)
  • Machbarkeit und wirtschaftliche, finanzielle, ökologische und soziale Nachhaltigkeit
  • lokale Beteiligung und potenzielle Wirkung auf lokaler Ebene

Das erste zinslose Darlehen der Swiss Bluetec Bridge ging an das Waadtländer Unternehmen Swiss Fresh Water.

Inzwischen wurde eine zweite Einladung zur Einreichung von Projektvorschlägen lanciert. Dossiers können bis zum 30. Juni 2013 eingereicht werden. Informationen zur Projekteingabe stehen auf der Website www.swissbluetecbridge.orgzur Verfügung.

Bewältigung globaler Herausforderungen

Im 20. Jahrhundert hat sich die Weltbevölkerung verdreifacht, während der Wasserbedarf um das Sechsfache gestiegen ist. Wassermangel, sei es infolge von Ressourcenverschwendung, Klimawandel oder Verschmutzung, ist in vielen Regionen der Welt zu einer beunruhigenden Realität geworden. Bereits heute lebt ein Drittel der Menschheit in Gebieten, wo die Wasserressourcen übernutzt werden. Bis 2025 wird die Hälfte der Weltbevölkerung unter Wassermangel leiden.

Obwohl die UNO den Zugang zu Wasser und Sanitärversorgung zu einem Menschenrecht erklärt hat, verfügt immer noch fast eine Milliarde Menschen über keinen Zugang zu Trinkwasser, und 2,5 Milliarden Menschen haben keinen oder keinen ausreichenden Zugang zu sanitären Einrichtungen.

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