Schweizer Wassertechnologie für die wirtschaftlich Ärmsten
Die Schweiz verfügt über hochentwickeltes, technisch innovatives Know-how im Wassersektor. Zahlreiche Jungunternehmen und KMU sind in diesem Bereich tätig. Sie müssen jedoch innovative Geschäftsmodelle entwickeln, die wirtschaftlich tragbar sind und gleichzeitig auf den besonderen Markt der ärmsten Bevölkerungsgruppen ausgerichtet sind, die nur einen Bruchteil eines Rappens für einen Liter Trinkwasser bezahlen können. Hier schliesst Swiss Bluetec Bridge eine wichtige Lücke: die Finanzierung der Markteinführung in Entwicklungs- und Schwellenländern zugunsten der wirtschaftlich ärmsten Bevölkerung.
Wasser als Schlüsselthema der Entwicklungszusammenarbeit
Die Swiss Bluetec Bridge wurde 2011 von der Sektion Wasserinitiativen des Bereichs Globale Zusammenarbeit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) entwickelt und wird auch von ihr finanziert. Die im November 2012 als Pilotprojekt lancierte Initiative wird geleitet von Strategos, einem Schweizer KMU im Bereich Unternehmensberatung mit den Schwerpunkten Strategie, Organisationsentwicklung, Management von Prozessen mit vielen Akteuren sowie professionelles Coaching und Ausbildung.
Die Schweiz unterstützt über die DEZA und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) seit mehr als 30 Jahren Partnerländer bei der Planung und Umsetzung von Wasserprojekten. Das 2009 lancierte Globalprogramm Wasserinitiativen der DEZA ist dank neuer Partnerschaften, der starken Betonung des Innovationsaspekts, der breit angelegten Projekte und der Verpflichtungen im Bereich Wasserpolitik von globaler Bedeutung. <<