Studie von Swissmechanic und BAK Economics
100 Jahre Schweizer MEM-Industrie

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Eine neue Studie von Swissmechanic und BAK Economics zeigt: Die Schweizer MEM-Industrie hat sich über ein Jahrhundert hinweg immer wieder erfolgreich an neue Herausforderungen angepasst. Doch die Rahmenbedingungen verändern sich – und mit ihnen die Anforderungen an den Branchenverband.

Schweizer Wirtschaft und MEM-Industrie im Jahrhundertvergleich (1925 – 2025).(Bild:  Swissmechanic)
Schweizer Wirtschaft und MEM-Industrie im Jahrhundertvergleich (1925 – 2025).
(Bild: Swissmechanic)

Weltwirtschaftskrise, zwei Weltkriege, Ölkrisen, Finanzkrise, Frankenschock, Pandemie oder geopolitische Spannungen: Kaum eine Branche war in den vergangenen 100 Jahren so regelmässig mit Krisen konfrontiert wie die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM). Trotzdem gehört sie bis heute zu den tragenden Säulen des Werkplatzes Schweiz. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie von Swissmechanic und BAK Economics, die erstmals ein Jahrhundert Industriegeschichte umfassend analysiert.

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Die historische Auswertung zeigt: Trotz zahlreicher wirtschaftlicher und politischer Krisen konnte die Schweizer MEM-Industrie ihre reale Wertschöpfung seit 1925 mehr als versiebenfachen. Die Daten zeichnen damit ein differenzierteres Bild als die oft geführte Diskussion über einen generellen Niedergang der Industrie. Vielmehr attestiert der Bericht der Branche eine aussergewöhnliche Anpassungsfähigkeit über Generationen hinweg. Gleichzeitig verlief diese Entwicklung nicht für alle Unternehmen identisch. Es zeige sich ein deutlicher Strukturwandel innerhalb der MEM-Industrie: Grössere Unternehmen hätten sich über längere Phasen hinweg besser behaupten können, während insbesondere KMU stärker unter Anpassungs- und Wettbewerbsdruck stünden.

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