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Massgefertigt: Rechts oben das Fräsbearbeitungszentrum «RXP 601 DSH Z2» mit Doppelspindel, mittig der Roboter und links das Magazin mit Werkstücken und Werkzeugen. (Bild: Klaus Vollrath)
Effiziente Automatisierung einer anspruchsvollen Fräsaufgabe

Vier statt sechzehn Arbeitsschritte

Der mittelständische Schreibgerätehersteller Lamy ist stolz auf seine Qualität und repariert heute noch 60 Jahre alte Schreibgeräte. Die Herstellung der Formen für den Behälter seiner heutigen Füllhalter mit dem markanten Lamy-Logo umfasste früher zahlreiche Bearbeitungsschritte mit unterschiedlichen Technologien. In enger Zusammenarbeit mit dem Fräsanlagenhersteller Röders in Soltau (D) konnte ein Prozess entwickelt werden, der dies in nur vier Arbeitsgängen vollautomatisch im 24/7-Betrieb bewältigt.

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Verzahnung war Neuland für die Fertigung der Heinrich Wagner Sinto Maschinenfabrik. Als drittes Werkzeug schlichtet ein «ChipSurfer» – ein Wechselkopf-Formfräser von Ingersoll – die endgültigen Konturen der Zähne. (Bild: Ingersoll)
Fertigung von Verzahnungen in die eigene Fertigung geholt

Verzahnungen in Eigenregie waren absolutes Neuland

Die Heinrich Wagner Sinto Maschinenfabrik GmbH (HWS) hat ihre Produktion neu organisiert, um die Fertigungstiefe und Wertschöpfung zu steigern. Die automatisierte Herstellung bestimmter Teile schuf an anderer Stelle Kapazitäten, um bislang extern vergebene Verzahnungsarbeiten im eigenen Werk auszuführen. Zum Verzahnen wurden Ingersoll-Werkzeuglösungen eingesetzt. Die Integration von Verzahnungsoperationen ist eine spannende Erfolgsgeschichte, wie die Fertigungstiefe eines Unternehmens erhöht wird und die Kosten reduziert werden können.

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