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Dynamische Fehler korrigieren
Dass die neusten Fräszentren genauer arbeiten, liegt nicht nur an der mechanischen Stabilität. Diese kann bis zu einem gewissen Grad verbessert werden; mechanische Nachgiebigkeiten wird es aber immer geben. Daraus können Schleppfehler resultieren, die zu einer ungenauen Werkstückkontur führen. Ein typisches Beispiel sind die Umkehrmarken, die bei gewölbten Flächen entstehen, wenn der Fräskopf die Richtung wechselt. Dies wirkt sich vor allem bei grossen Beschleunigungen aus. Auf der Turbinenschaufel wird eine Marke sichtbar, die quer zur Strömungsrichtung liegt – etwas, das die Schaufelhersteller unbedingt vermeiden wollen. Durch eine dynamische Vorsteuerung werden solche Fehler nahezu eliminiert und die Fräsmaschine arbeitet so auch bei hohen Bahngeschwindigkeiten genau. Das Technologiepaket MDynamics der Sinumerik-Steuerung enthält die entsprechenden Funktionen. Zur genauen Parametrisierung arbeiten die Ingenieure von StarragHeckert eng mit Entwicklern von Siemens zusammen, die das gesamte mechanische System mathematisch simulieren.
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