CNC

Technologiepaket für dynamische Fräsprozesse

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Direkter Draht zwischen Entwicklern

Bringmann schätzt die enge Zusammenarbeit mit Siemens: «Gemeinsam haben wir schöne Erfolge erzielt.» StarragHeckert steckt mittlerweile etwa gleich viel Aufwand in die Programmierung und Optimierung der Steuerung wie in die Weiterentwicklung der Mechanik. Dabei profitieren die Ingenieure vom offenen Sinumerik-System, in das eigene Prozesse wie Messzyklen integriert werden können. Auch der Kreuz-schlitten in X-Achse mit zwei separaten Antrieben ist eine Spezialität von StarragHeckert: Die Turbinenschaufel wird zwischen zwei Schlitten eingespannt, die beide angetrieben werden. Aufgrund der Ausdehnung bei der Erwärmung der Schaufeln dürfen die Schlitten aber nicht exakt synchron bewegt werden. Der zweite Schlitten hält die Schaufel mit einer konstanten Kraft und bewegt sich mit dem Masterschlitten mit.

Die horizontale Anordnung der Turbinenschaufel im Fräszentrum hat weiter den Vorteil des optimalen Spanflusses. Denn die Späne sind eine Wärmequelle. Und Wärme will Bringmann vermeiden, weil sich Maschine und Werkstück ausdehnen und sich dabei die Genauigkeit verschlechtert. Entsprechend werden Wärmequellen minimiert – beispielsweise mit energieeffizienten Motoren und einer Steuerung, die unbenutzte Verbraucher wie die Druckluftkompressoren ausschaltet, wenn sie nicht gebraucht werden.

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