Jahresbilanz Tornos wieder in der Gewinnzone

Nach schwierigen Jahren hat die Tornos Gruppe 2014 wieder in die schwarzen Zahlen zurück gefunden. Das operative Ergebnis beträgt 2,8 Mio. CHF nach einem Verlust im Jahre 2013 von -32,7 Mio. CHF. Erreicht wurde dieses Ergebnis durch kostensenkende Massnahmen, höhere Auslastung und bessere Margen.

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Tornos ist wieder zurück in der Gewinnzone.
Tornos ist wieder zurück in der Gewinnzone.
(Bild: Tornos)

Mit Ablauf des Geschäftsjahres 2014 hat die Tornos Gruppe einen weiteren Meilenstein erreicht. Im Rahmen der strategischen Neuorientierung, die vor rund zweieinhalb Jahren eingeleitet wurde, ist es gelungen, im Berichtsjahr nach zwei verlustreichen Jahren wieder in die Gewinnzone zu gelangen.

Das Profitabilitätsziel eines ausgeglichenen Betriebsergebnisses konnte sogar leicht übertroffen werden. Die Gruppe weist für das Berichtsjahr einen Nettogewinn von CHF 3.0 Mio. aus (2013: CHF -35.6 Mio.). Auf Stufe des operativen Ergebnisses erfolgt mit einem Gewinn von CHF 2.8 Mio. (2013: CHF -32.7 Mio.) die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Die Marge entspricht 1.6% des Nettoumsatzes.

Die Verbesserung im operativen Ergebnis ist auf konsequent umgesetzte Massnahmen zur Effizienzsteigerung, die höhere Auslastung der Produktionskapazitäten und bessere Margen zurückzuführen. Des Weiteren beeinflusste die Veränderung im Produkt-Mix mit einem zunehmenden Anteil neuer Produkte die Bruttomarge im zweiten Semester positiv.

In Europa und Asien gewachsen

Die Tornos Gruppe schloss das Berichtsjahr mit einem konsolidierten Nettoumsatz von CHF 175.8 Mio. (2013: CHF 150.8 Mio.) und damit 16.6% höher als im Vorjahr. Aus der geografischen Sicht vermochten Europa mit 23.6% und Asien mit 35.7% Zuwachs gegenüber dem Vorjahr das Gesamtergebnis sehr positiv zu beeinflussen, dagegen entwickelte sich der amerikanische Kontinent mit einem Rückgang um 27.1% unter den Erwartungen. Am stärksten entwickelt haben sich die Länder Südeuropas, wo nach zwei schwachen Jahren eine wieder erstarkte Investitionsfreudigkeit erkennbar ist. Auch in Nordeuropa war ein Anstieg des Auftragseingangs zu verzeichnen, was Beleg dafür ist, dass die Ausbaubestrebungen in dieser Region Früchte tragen. Als Übergangsjahr muss 2014 in den Vereinigten Staaten betrachtet werden. Die erfolgte Ausrichtung des Händlernetzwerks auf den künftigen Produktmix konnte zwar vollzogen, jedoch aufgrund der erst gegen Ende des Jahres neu im Markt eingeführten Produkte im Standardbereich noch nicht wie gewünscht in Aufträge umgemünzt werden.

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