Gewinnsteigerung Trumpf Gruppe: Deutlicher Gewinnsprung

Redakteur: Susanne Reinshagen

Der Laser- und Werkzeugmaschinenhersteller Trumpf hat im Juni abgeschlossenen Geschäftsjahr 2014/15 einen markanten Gewinnsprung sowie eine Umsatzsteigerung verzeichnen können. Für das laufende Geschäftsjahr äusserte sich Dr. Nicola Leibinger-Kammüller jedoch verhalten optimistisch.

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AXOOM ist ein IT-Dienstleister, der ein Betriebssystem mit vorinstallierten Apps für die Fertigungswelt entwickelt.
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(Bild: Trumpf)

Trumpf hat im Ende Juni abgeschlossenen Geschäftsjahr 2014/15 erneut einen deutlichen Gewinnsprung erzielen können. Das Konzernergebnis stieg um 43,9 Prozent auf 357 Millionen Euro, die Umsatzrendite lag bei 13,1 Prozent. Der Zuwachs beruht unter anderem auf einem Einmaleffekt aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Medizintechnik zum 1. August 2014, der das Ergebnis um 72 Millionen Euro positiv beeinflusst hat. Bereinigt um diesen Effekt verbesserte sich die Umsatzrendite von 9,6 auf 10,5 Prozent.

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Auch beim Umsatz konnte Trumpf deutlich zulegen: Trotz des Wegfalls der Medizintechnik-Sparte stieg der Gruppenumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 Prozent auf 2,72 Mrd. Euro. Trumpf konnte den Umsatzbeitrag der Medizintechnik-Gesellschaften von 184 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2013/14 also überkompensieren. In einem jeweils um die Medizintechnik bereinigten Jahresvergleich betrug der Umsatzanstieg 12,6 Prozent.

China grösster Auslandmarkt

Die regionale Umsatzverteilung hat sich weiter verschoben: Zwar blieb Deutschland grösster Einzelmarkt – allerdings mit rückläufiger Tendenz. Dahinter haben die USA und China Plätze getauscht, China war erstmals grösster Auslandsmarkt für Trumpf. Gute Zuwächse erzielte das Unternehmen in Westeuropa, insbesondere in Frankreich und Italien.

«Unter dem Strich lässt sich feststellen, dass unsere Strategie des Wachstums durch Innovation, regionale Diversifizierung und gezielte Akquisition im Kerngeschäft erfolgreich war», so Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsleitung.

Geopolitische Unsicherheiten

Für das laufende Geschäftsjahr äusserte sich Leibinger-Kammüller verhalten optimistisch. Die Vielzahl der geopolitischen Unsicherheiten sowie die Abkühlung des Wachstums in China liessen nur vage Prognosen zu. Insgesamt hoffe man, das Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahrs halten zu können. Gruppenweit sei ein Wachstum im einstelligen Prozentbereich möglich.

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