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Ultrakurzpulslaser für die Medizintechnik

| Redakteur: Anne Richter

>> Faserlaser und Ultrakurzpulslaser sind für Rofin, Spezialist in der industriellen Lasermaterialbearbeitung, die zentralen Themen in der Medizintechnik. Rofin zählt zu den Pionieren beim Einsatz von Femtosekundenlasern in der Fertigung von Medizinprodukten und verfügt mittlerweile über umfassende Applikationserfahrung mit Femto- und Picosekundenlasern.

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Effiziente Lösung für die manuelle Laserbeschriftung: der Combiline Cube
Effiziente Lösung für die manuelle Laserbeschriftung: der Combiline Cube
(Bild: Rofin)

ari. Das Anwendungsfeld von Femtosekundenlasern in der medizintechnischen Produktion wächst stetig. Etwa beim Schneiden von filigranen Implantaten aus Nitinol (Nickel-Titan-Formgedächtnislegierungen) mit Wanddicken von einigen µm, die eine mechanische Nachbearbeitung der Schnittkanten nicht überstehen würden. Oder beim kalten Schneiden neuer bioresorbierbarer Implantate aus PLA/PLGA-Kunststoffen der Familie der Milch-Glycol-Säuren. Diese Materialien sind mit klassischer Lasertechnik überhaupt nicht zu bearbeiten.

Optimale Lösungen mit Ultrakurzpuls- und Faserlaser

Mit dem Starfemto und dem Starpico deckt Rofin den Ultrakurzpulsbereich mit robusten Strahlquellen industrietauglicher Leistung ab und bietet damit für jede Applikation eine optimale Lösung. Auch bei Faserlaserstrahlquellen bietet Rofin überzeugende Lösungen. Die Laser der Starfiber-OEM-Familie bieten extrem kurze Pulsanstiegs- und -abfallzeiten und realisieren so bei gleicher Pulsenergie wesentlich höhere Pulsspitzenleistungen als vergleichbare Hersteller. Dies zahlt sich unmittelbar mit deutlich schärferen Schnittkanten bei gleichzeitig besserer Oberflächenqualität aus – insbesondere bei grösseren Materialstärken. Mit Durchschnittsleistungen von 100 bis 400 W und einer ausserordentlich hohen maximalen Pulsfrequenz von 170 kHz decken die Faserlaser einen weiten Bereich der Mikromaterialbearbeitung ab.

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MPS – vielseitiger Laserarbeitsplatz mittlerer Grösse

Mit dem MPS (Modular Processing System) bietet Rofin einen vielseitigen, modularen Laserarbeitsplatz für eine umfassende Bandbreite von automatisierten Materialbearbeitungsprozessen. Das Komplettsystem integriert Laserstrahlquellen, hochpräzise Achsmodule und Steuerungseinheiten in einem kompakten Gehäuse zu individuell massgeschneiderten und dennoch kostengünstigen Lösungen zum Schweissen, Schneiden, Bohren und Strukturieren. Ausgestattet mit Faser- und Ultrakurzpulslasern bietet sich ein weites Anwendungsfeld bei der Herstellung anspruchsvoller medizintechnischer Produkte.

Starcut Tube – der Standard beim Schneiden von Stents

Der Starcut Tube ist die marktführende, hochpräzise Laserschneidanlage zum vollautomatischen Schneiden von medizinischen Implantaten oder anderen Präzisionsteilen aus Rohrmaterial mit rundem oder ovalem Querschnitt. Individuell ausgestattet mit Starfemto-, Starfiber- oder Starcut-Strahlquellen erreicht das System eine Konturgenauigkeit von besser ± 5 μm auf dem Werkstück und ermöglicht Stegbreiten bis zu wenigen µm. Der Starcut Tube schneidet nahezu alle in der Medizintechnik verbreiteten Metalllegierungen und Kunststoffverbindungen. Kein anderes Stentschneidesystem bietet eine vergleichbare Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten, von der 2 + 2-Option für Schnitte ausserhalb der Rohrmitte bzw. Schneiden von Flachmaterial über automatische Rohrlademagazine, bis hin zu speziellen und präzisen Rohrführungen.

Beschriftung – Standard in der Medizintechnik

Der Easymark ist das kompakteste Komplettgerät auf dem Markt. Metalloberflächen und Kunststoffe lassen sich damit im Handumdrehen mit perfektem Ergebnis beschriften. Der Laser kommt mit haushaltsüblicher Netzspannung aus und benötigt keine externe Kühlung. Die Visual-Laser-Marker-Software ermöglicht die Gestaltung und Übertragung der Beschriftungsinhalte (Standardbeschriftungen, fortlaufende Nummerierungen, Logos usw.) aus der gewohnten PC-Umgebung.

Der Combiline Cube ist eine effiziente Lösung für die manuelle Laserbeschriftung. Alle benötigten 19"-Komponenten lassen sich problemlos in den Standfuss integrieren. Der 17"-TFT-Monitor und die Tastatur sind fest im Gehäuse integriert. Ein in der Haube integriertes Beobachtungsfenster ermöglicht es, den Beschriftungsfortschritt zu verfolgen. Zwei verschiedene Zugangsmöglichkeiten sorgen für eine unkomplizierte Einrichtung und einen leichten Prozessablauf. Zum Einrichten lässt sich die Haube nach oben schieben und bietet dabei einen grosszügigen Zugang zum Beschriftungsfeld. Während der Produktion sorgt die pneumatisch betriebene, vollautomatische Tür für kurze Taktzeiten. Der Beschriftungsvorgang wird einfach per Knopfdruck oder optional per Fussschalter gestartet. Die Prozessvisualisierung erfolgt über den Monitor und erlaubt ein Höchstmass an Bedienkomfort. Optional stehen für das Beschriften von zylindrischen Werkstücken zwei Drehachsen zur Verfügung, ebenso ein kompakter Kompressor zur Versorgung der pneumatischen Tür. <<

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