Nord an der SPS IPC Drives Vernetzte Antriebselektronik

Redakteur: Silvano Böni

Nord Drivesystems zeigt auf der SPS IPC Drives Innovationen im Bereich der Antriebselektronik. Speziell die neue Feldverteilerbaureihe Nordac Link, die für vernetzte Intralogistikanlagen mit vielen Antriebsachsen entwickelt wurde, überzeugt durch hohe Benutzerfreundlichkeit: Ausstattung und Funktion der Frequenzumrichter und Motorstarter lassen sich anwendungsspezifisch konfigurieren.

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(Bild: Nord)

Codierte Steckanschlüsse für Leistung, Kommunikation und Sensorik gewährleisten eine sichere, schnelle Inbetriebnahme. Integrierte Wartungsschalter und Handbedienschalter vereinfachen den Anlagenservice. Als Messeneuheit werden Frequenzumrichter als Feldverteiler in Baugrösse 2 für Motornennleistungen bis 7,5 kW vorgestellt. Damit bietet die Baureihe Nordac Link Lösungen für alle typischen Aufgaben in Postverteilzentren, Flughafen-Gepäckfördertechnik und Warenlagern. Die Umrichter eignen sich für horizontale Fördertechnik sowie Schräg- und Vertikalförderer und bieten Hubwerksfunktionen und die Sicherheitsfunktionen STO und SS1 nach EN 61800-5-2. Der Antriebshersteller bietet auf Basis umfassender Branchenerfahrung die projektbezogene Variantenreduzierung an. Anlagenbauer und -betreiber können damit erhebliche Einsparpotenziale heben – durch effiziente Prozesse in Einkauf und Konstruktion sowie auch darüber hinaus bei der Inbetriebnahme und bis hin zur Instandhaltung. Antriebselektronik der Nordac-Familie umfasst verschiedene Serien von Frequenzumrichtern für Motorleistungen bis 160 kW. Die intelligenten Antriebe mit integrierter PLC können komplette Ablaufsteuerungen übernehmen und Prozesse autark regeln. Nord hat ein Konzept für die Cloud-Anbindung der Geräte mit Standardkomponenten entwickelt und bereitet derzeit eine serienreife Lösung für vorausschauende Wartung mittels Softwarefunktionen vor. Die Grundlage dafür bilden NORD-Umrichter mit der Onboard-PLC, die Zustandsdaten (z. B. Stromaufnahme, Drehzahl, Spannung und Statuswort) und Daten von extern angeschlossenen Sensoren (z. B. Lichtschranken, Vibrationssensoren) vorverarbeiten kann. Durch solche zeitgemässen Lösungen ermöglicht NORD Maschinen- und Anlagenbauern die Entwicklung fortschrittlicher Wartungskonzepte oder neuer Serviceangebote im Umfeld der Digitalisierung und Industrie 4.0.

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