Mico Generatoren

Volle Härte und kurze Prozesse

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Prozesszeiten massiv verkürzen

Ein neuer Eldec-Kunde, der auf diese Vorteile setzt, ist der Werkzeugbau Laichingen. Das Unternehmen verfügt an seinen Standorten in Laichingen und Leipzig über ein umfassendes Know-how und Erfahrungswissen, das von der eigenständigen Werkzeugkonstruktion über die komplette Neuproduk­tion bis zum umfassenden Service rund um die Press- und Umformwerkzeuge reicht. Zudem stellen die Spezialisten die hauseigenen Pressen für Serienan- und -ausläufe zur Verfügung. «Grundsätzlich bieten wir unseren Kunden extrem kurze Reaktionszeiten, denn ein fehlendes oder noch nicht fertiges Werkzeug erzeugt unter Umständen hohe Kosten. Wir arbeiten deshalb laufend daran, die Produktionsprozesse weiter zu perfektionieren und zu verkürzen», erklärt Gottlieb Schwertfeger, verantwortlich für die Einkaufsleitung und das Qualitätsmanagement bei Werkzeugbau Laichingen. «Vor diesem Hintergrund haben wir aktuell auch die Prozesse rund um das Schnittkantenhärten verändert, weil sie insgesamt zu lange andauerten.» Konkret heisst das: In der Vergangenheit wurden die Werkzeuge vor Ort per Flammhärten bearbeitet. Alternativ erfolgte ein Laserhärten bei externen Lohnfertigern – ein zusätzlicher logistischer Aufwand, den die Spezialisten jetzt durch Einsatz des schnellen Induktionshärtens komplett vermeiden. Als Energiequelle für das Verfahren kommt dabei seit Herbst letzten Jahres ein Mico-Generator von Eldec zum Einsatz. Gerade für Werkzeugbauer bietet sich dieser besonders flexible Energiecontainer an. Bei ihm befinden sich Generator, Kühlsystem und Schlauchpaket in einem kompakten Gehäuse, das auf Wunsch sogar mit Rollen ausgeliefert wird. Anschliessend kann der Anwender die Technologie unproblematisch zu unterschiedlichen Einsatzorten in der Werkshalle fahren. Eine intuitive Bedienerführung mit Touchscreen erleichtert die schnelle Konfiguration. Für die hohe Stabilität und Langlebigkeit der Mico-Generatoren sorgt gleichzeitig die Arbeitsweise bei Eldec: Die Geräte entstehen im Rahmen von aufwändigen Manufaktur-Prozessen, werden vor ihrer Auslieferung umfassend geprüft und müssen höchsten Qualitätsanforderungen genügen.

Eigenes Know-how aufbauen

«Wir sind mit der Technologie mehr als zufrieden», sagt Gottlieb Schwertfeger vom Werkzeugbau Laichingen. «Bereits jetzt sparen wir mit ihrer Hilfe sehr viel Zeit ein. Gleichzeitig etablieren wir im Unternehmen rund um das Verfahren neues Know-how, das den Kunden später direkt zugutekommt. Aktuell sind wir etwa dabei, die Härteeinbringung und das nachfolgende Anlassen weiter zu optimieren und das Gerät immer passgenauer für das jeweilige Aktivteil am Werkzeug zu konfigurieren. Bearbeitungsqualität und Effizienz des Prozesses werden laufend perfektioniert.» Insgesamt kommt die Technologie derzeit bereits bei ganz unterschiedlichen Stanz-, Biege-, und Umform-Werkzeugen zum Einsatz. An vielen geraden und geschwungenen Flächen bzw. Radien wird so ein einheitliches Härtebild erzeugt. Die Flexibilität der verwendeten Technik hat also grosse Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund hat das Anwendungsbeispiel auch für Eldec eine Vorbildfunktion, denn gerade im Werkzeug- und Formenbau sehen die Spezialisten neue Marktpotentiale für ihre flexibel einsetzbaren Generatoren, wie Tzschupke bestätigt: «Mit der neuen Mico-Baureihe bieten wir eine robuste Lösung für Energiequelle und Kühlsystem. Sie deckt ein breites Leistungsspektrum ab und kann mit einer Vielzahl von Werkzeugen ausgestattet werden. Werkzeugbauern stehen damit alle Möglichkeiten offen, um perfekte und effiziente Härteprozesse zu etablieren. Diese Stärken wollen wir in den nächsten Jahren noch stärker als bisher in den Markt hineintragen.» -ari- SMM

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