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Nachhaltigkeit Wegmüller AG - Exportverpackungen in grün

| Redakteur: lic.rer.publ. Susanne Reinshagen

>> In Attikon bei Winterthur hat der Exportverpacker Wegmüller AG die grösste Photovoltaikanlage des Kantons Zürich installiert. 2106 Solarmodule decken fast den gesamten Strombedarf des Verpackungsbetriebs. Am umweltfreundlichen Kurs hält die Wegmüller AG fest, der CO2-Ausstoss soll jährlich um 10% verringert werden. An der easyFairs Verpackungsmesse vom 17. und 18. April 2013 in Zürich zeigte die Wegmüller AG, wie die Sonne Holz bearbeitet. Legen Sie selbst Hand an!

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Die Sonne macht fast CO2-neutrale Verpackungen: Wegmüller fertigt Exportverpackungen aus natürlichem Holz, heizt die Hallen mit Restholz und macht Strom mit dem eigenen Solarkraftwerk.
Die Sonne macht fast CO2-neutrale Verpackungen: Wegmüller fertigt Exportverpackungen aus natürlichem Holz, heizt die Hallen mit Restholz und macht Strom mit dem eigenen Solarkraftwerk.
(Bild: Wegmüller)

Der Strom, den die Sonne liefert, entspricht zu fast 100% dem, was die Wegmüller AG für die Herstellung von Exportverpackungen benötigt. „Mit dem Bau des eigenen Kraftwerks kommen wir der CO2-neutralen Verpackung sehr nahe“, sagt Marc Wegmüller, Geschäftsführer der Wegmüller AG. Nicht zuletzt verspricht sich Wegmüller, dass die Photovoltaikanlage ein gutes Licht auf die an sich umweltfreundlichen Verpackungen aus Holz und Wellkarton wirft. Nur drei Monate hat der Bau des 516 kWp starken Kraftwerks gedauert.

Sauber vom Rohstoff bis zur Entsorgung

Wegmüller macht aus „grün“ eine Tugend und hat die verwendeten Materialien, die Produktionsprozesse und den Produktlebenszyklus auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit optimiert. Das Holz stammt zum grössten Teil aus FSC-zertifizierten, heimischen Wäldern. Die Entsorgung einer Holzverpackung am Reiseziel ist unbedenklich: Entweder wird das Holz als Baumaterial weiterverwendet oder CO2-neutral entsorgt – wenn möglich zur Energiegewinnung.

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