Internationales Walter-Energie-Forum Werkzeuge: Energietechnik im Fokus

Redakteur: Anne Richter

>> Energie und Energieerzeugung sind ein Thema, welches auch in der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen wird. Am zweiten internationalen Walter- Energie-Forum vom 15. bis 16. November diskutierten Teilnehmer und Referenten über die Herausforderungen, Energiekomponenten effizienter und kosten- günstiger zu produzieren. Eine Schlüsselkompetenz von Walter liegt dabei in der Herstellung von Wendeschneidplatten, wie sie im Werk Münsingen produziert werden.

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Andreas Elenz, Geschäftsbereichsleiter Energie zeigt optimierte Lösungen von Walter zur Herstellung von Turbinenblättern.
Andreas Elenz, Geschäftsbereichsleiter Energie zeigt optimierte Lösungen von Walter zur Herstellung von Turbinenblättern.
(Bild: Anne Richter)

ari. Zum Thema «Herausforderungen in der Produktion von Energiekomponenten – heute und morgen» führte die Walter AG am 15. und 16. November 2011 ihr zweites internationales Energie-Forum durch. 120 Teilnehmer aus aller Welt waren der Einladung des Herstellers von Präzisionswerkzeugen nach Tübingen gefolgt. In Fachvorträgen berichteten hochkarätige Referenten von Herstellern, Zulieferern und aus der Wissenschaft über neueste Entwicklungen und Herausforderungen in der Branche. «Die Vorträge hatten ein sehr hohes Niveau und durch die unterschiedlichen Themen erhielten unsere Gäste einen sehr guten Überblick über die Turbinenfertigung von morgen», fasste Andreas Evertz, Vorstandsvorsitzender der Walter AG, die Veranstaltung zusammen.

Effizientere Turbinen mit anspruchsvolleren Materialien

Prof. Dr. Peter Jeschke, erster Gastredner und Leiter des Instituts für Turboarbeitsmaschinen an der RWTH Aachen zeigte mit seinen Ausführungen Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung von Gas- und Dampfturbinen. Jeschkes These: Für grössere und effizientere Turbinen müssen die Hersteller teurere und anspruchsvollere Werkstoffe einsetzen – die Anforderungen an die Metallzerspanung steigen dadurch enorm.

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Dr. Henning Rohkamm von Siemens Energy griff diese Gedanken auf und erläuterte, dass die Kosten zur Herstellung von Dampfturbinen nur durch innovative Entwicklungen im Bereich der Werkzeuge und Werkzeugmaschinen reduziert werden können. Zur Qualitätssteigerung kämen vermehrt integrierte Messverfahren zum Einsatz, um die Prozessstabilität sicherzustellen, und zur Steigerung der Durchlaufzeiten seien Komplettbearbeitungen und eine synchrone Produktion erforderlich.

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