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Wie viel Social Media braucht ein Maschinenbauer?

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Zusammenfassend empfahl Hartung: „Prüfen und überlegen Sie genau, ob, wann und, wenn ja, welche Social-Media-Kanäle für Sie und Ihre Kunden überhaupt Relevanz haben.“ Sofern man relevante Inhalte hat, seien Youtube, Xing und Wikipedia ein guter Einstieg. Bei diesen Kanälen sei im ersten Schritt auch nicht unbedingt ein Dialog nötig. Er betonte: „Facebook ist immer eine Ergänzung zu dem, was man sonst tut.“

Es füge der Außendarstellung eines Unternehmens eine persönliche Facette hinzu – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Er merkte an, dass Kunden im B2B-Bereich anders als bei B2C in der Regel keine anderen Firmen liken, außer bei sehr großen Firmen. Abschließend sagte Hartung: „Social Media geht nur ganz oder gar nicht. Im Zweifel besser erst mal nicht aktiv werden, denn zurück kommt man kaum noch.“

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Ausgewählte Mitarbeiter ausbilden und mit Social Media betrauen

Ein weiteres Unternehmen, das den Social-Media-Einstieg schon gewagt hat, ist der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister. Bei dem Konzern beschäftigt man sich seit mehr als zwei Jahren mit dem Thema. Das Team, das sich um Social Media kümmert, besteht aus der Fachpresse- und der PR-Abteilung. „Es wurde keine zusätzliche Stelle geschaffen“, berichtete Christoph Grosch, Director Marketing Gildemeister Group, DMG Holding AG. Auch anderen Unternehmen empfahl er, ausgewählte Mitarbeiter auszubilden und mit dem Thema zu betrauen: „Überlegen Sie, wer welche Inhalte ohne langwierige Freigabeszenarien veröffentlichen darf. Web 2.0 lebt von schnellen Reaktionen.“

Neben Kontinuität und Schnelligkeit seien Ehrlichkeit und Offenheit wichtige Erfolgskriterien: „Web 2.0 ist kein Platz für Blender – falsche Inhalte werden schnell identifiziert und wirken imageschädigend“, warnte er. Zudem sei es wichtig, verbindliche Workflows für Reaktionszeiten zu erarbeiten und interne Strukturen und Organisationen auszurichten.

Umgang mit kritischen Beiträgen will gelernt sein

Es sei ratsam, sich dem Thema soziale Medien sehr bewusst zu nähern. So sollte man sich vorab auch überlegen, wie man mit kritischen Beiträgen umgeht. Das Beharren auf das eigene Recht sei nicht immer zielführend und könne unter Umständen imageschädigend sein. Auch wenn man als Unternehmen noch nicht sofort in die Social-Media-Welt einsteigen will, sollte man seinen Unternehmensnamen in den verschiedenen Web-2.0-Kanälen bereits heute registrieren, damit er nicht durch andere belegt werde.

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