Anbieter zum Thema
„Eine gute Orientierung für das Design der entsprechend notwendigen Nutzerschnittstellen bietet dabei die EN ISO 9241-110. Danach entwickelte Systeme sind den Aufgaben angemessen, jeder Bedienschritt ist unmittelbar verständlich, bieten einen angemessenen, nachhaltiger Lernaufwand, zeitlich unabhängige Eingriffs- und Korrekturmöglichkeiten, eine konsistente Sprache entsprechend dem Wissen und der Erfahrung des Benutzers, lassen sich hinsichtlich Aufgaben, Umständen, Fähigkeiten und Vorlieben anpassen und verfügen über eine hohe Fehlertoleranz.“
Was der Staat fördert
In der Digitalen Agenda 2014-2017 der deutschen Bundesregierung kommt der Robotik im Zusammenhang mit der Industrie 4.0, der intelligenten Produktion und Logistik sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt laut Wischmann eine besondere Bedeutung zu. Es sei daher in den nächsten Jahren mit zahlreichen Fördermassnahmen im Bereich der Mensch-Maschine-Interaktion zu rechnen. Laufende Fördermassnahmen, wie zum Beispiel das vom BMWi finanzierte Technologieprogramm „Autonomik für Industrie 4.0“ oder das BMBF Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“ adressierten bereits dezidiert KMU als Anwender zum Beispiel neuer Robotertechnologien. „Auch das zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi bietet gute Unterstützungsmöglichkeiten bei der Einführung neuer Interaktionskonzepte insbesondere für KMU. Ebenso laufen derzeit auf EU-Ebene im Rahmen des Horizon 2020 spezifische Programme wie zum Beispiel 'Sparc Robotics' oder die Initiative 'Factory of the Future'.“
(ID:43168480)
