EMO Hannover 2013

„Wir machen eine Messe für die Welt, aber sie ist in Europa“

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Das Motto der EMO heißt Intelligence in Production. Wie wird sich das auf der Messe selbst widerspiegeln?

Welcker: In einer ganzen Reihe von Maschinen und Maschinenprojekten. Wir werden immer mehr Verzahnungen sehen zwischen Softwarelösungen, zentralen Steuerungslösungen, dezentralen Steuerungslösungen. Es wird auch um die Fragen gehen: „Wie organisiere ich Hotlines noch besser und wie verbessere ich Sicherheitssysteme?“ Und ich glaube, dazu werden wir eine ganze Menge Neues hören und neue Anwendungen sehen.

Das Rahmenprogramm auf der EMO bietet eine ganze Reihe von Veranstaltungen. Was würden Sie als die Highlights hervorheben wollen?

Welcker: Das will ich gar nicht bewerten. Jemand, der im Flugzeugbau unterwegs ist, für den mag die Veranstaltung über den Flugzeugbau das Highlight sein. Jemand, der sich allgemein informieren will, geht lieber zum VDMA-Kongress Intelligenter Produzieren. Jemand, der den indischen Markt erobern will, geht eben zu dieser Veranstaltung. Wir wollen bewusst ein breit aufgestelltes Programm anbieten und dem Besucher die Möglichkeit geben, sich herauszupicken, was ihn interessiert.

Zum ersten Mal findet die Indientagung statt. Wen wollen Sie damit ansprechen und was erwartet die Besucher?

Welcker: Wir wollen auf der einen Seite die Inder ansprechen, die gegebenenfalls bei uns Maschinen kaufen wollen, indem wir ihnen zeigen, welche Technologien wir anbieten können. Aber wir wollen auch unseren Ausstellern die Möglichkeit geben, sich zu informieren: Wo gibt es Restriktionen? Wie sieht es mit Zöllen und Abgaben aus? Wie baue ich eine Infrastruktur in Indien auf? Welche Vertriebskanäle kann ich am besten wählen? Alle diese Fragen werden wir in dem Kongress zu Indien adressieren.

* Das Interview führte MM-Redakteur Rüdiger Kroh

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