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Wie stark ist Asien vertreten?
Welcker: Mit über 430 Ausstellern ist Asien relativ stark vertreten. Das ist auch gut so, denn die Bedeutung von Asien nimmt zu, nicht nur in der Abnahme, sondern auch als Produzent.
Lässt sich daraus ableiten, dass es auch eine EMO in Asien geben könnte?
Welcker: Die EMO bleibt eine europäische Messe von Europäern in Europa. Das wird sich überhaupt nicht ändern. Wir machen zwar eine Messe für die Welt, aber diese Messe wird in Europa sein. Es gibt einen ganz klaren Beschluss seitens des Cecimo, des Inhabers der EMO-Rechte, und der heißt: Die EMO bleibt in Europa! Wir werden keine EMO Asien sehen und auch keine EMO USA oder EMO Brasil. Vergessen Sie es, das kommt nicht!
Jetzt ist der Turnus der EMO noch bis 2015 festgelegt. Gibt es schon Überlegungen, wie zukünftig die Standorte der EMO sein werden?
Welcker: Wir haben uns auf die Fortführung des bestehenden Rhythmus mit den europäischen Partnern geeinigt. Die Details, wann welche Messe stattfindet, werden wir veröffentlichen, sobald wir mit den Messegesellschaften über mögliche Zeitfenster gesprochen haben. Aber im Kern bleibt es bei dem Rhythmus Deutschland-Deutschland-Italien und auch beim Zweijahresturnus.
Wie sind Ihre Erwartungen hinsichtlich der Besucherzahl für die anstehende EMO?
Welcker: Wir wollen in jedem Fall die 140.000 Besucher vom letzten Mal übertreffen – das ist ganz klar unser Anspruch. Für eine Messe wie die EMO ist natürlich die Anzahl nicht so entscheidend wie die Qualität. Letztendlich werden wir von unseren Ausstellern danach bewertet, welche Besucher kommen und ob sie etwas gekauft haben oder nicht. Denn auch da ist die Erwartungshaltung relativ hoch und die EMO steht schon auf einem exzellenten Rang.
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