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Besser, schneller und nicht teurer
Die Folgeverbundwerkzeuge haben es in sich, wie D. Weibel weiss: «Wenn wir erfolgreich sein wollen, müssen wir besser, schneller, dürfen aber nicht teurer sein als unsere Mitbewerber im In- und Ausland. Das klappt nur, wenn wir technologisch top sind und unsere Prozesse beherrschen. Unsere Produktivitätssteigerung wird in unserem Unternehmen ‹weit vorne› im Prozess am stärksten beeinflusst. Weit vorn bedeutet in der Konstruktions- und Entwicklungsabteilung, während der Konzeption des Kundenproduktes, aber auch noch im Werkzeugkonzept. Hier können wir den grösstmöglichen Nutzen für den Kunden realisieren. Unsere Konstrukteure müssen möglichst viele verschiedene Operationen in das Werkzeug integrieren. Denn wenn unsere Mitarbeiter in der Produktion die Werkstücke in die Hand nehmen müssen, haben wir bereits verloren.» Aus diesem Grund versuchen die Experten der WKK Arbeitsschritte wie beispielsweise Gewindeformen, Tiefziehen und Umformen direkt in das Werkzeug zu integrieren. Eine weitere Möglichkeit, die Produktivität zu erhöhen liegt im Einsatz von Mehrfachwerkzeugen, auf denen mehrere Werkstücke parallel produziert werden können.
Die Produktivität steckt im Werkzeug
Zusammenfassend heisst das, dass die Produktivität der WKK zu einem grossen Teil im Werkzeug steckt. Wenn man darüber hinaus bedenkt, dass ein solches Werkzeug bis zu 15 Jahre im Einsatz ist, muss alles «menschenmögliche» getan werden, um das Beste aus dem Werkzeug rauszuholen. Das ist alles andere als einfach, handelt es sich doch im weitesten Sinne bei jedem neuen Werkzeug um einen Prototyp. D. Weibel betont in diesem Zusammenhang folgende Aspekte: «Nicht zuletzt aus dieser Perspektive heraus haben wir kürzlich die Daten mit dem vor 4 Jahren eingeführten ERP-System ‹'ProAlpha'› harmonisiert. Im Bereich der Konstruktion und dem Werkzeugbau haben wir den gesamten Prozess optimiert, standardisiert und schliesslich vereinfacht. Bisher war unser CAD eine Insellösung. Aufgrund der Insellösung war zum einen der Informationsfluss in Richtung Einkauf, Arbeitsvorbereitung (AVOR) und Werkzeugbau und umgekehrt alles andere als optimal. Es bestanden mehrere Datenbanken parallel. Der Abgleich der Daten war aufwendig und verzögerte die Prozesse erheblich. Doch das gehört der Vergangenheit an, heute arbeitet die Konstruktionsabteilung direkt in unserem ERP»
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