Anbieter zum Thema
Zentrale Datenbank
Um die bisherige redundante Datenhaltung abzuschaffen, entschied man sich, in eine zentrale Datenbank zu investieren. Die gesamten Daten werden heute nur noch einmal erfasst und können von allen Abteilungen – mit den jeweiligen Zugriffsrechten versehen – online abgerufen und bearbeitet werden. Neue freigegebene CAD-Modelle, technische Zeichnungen, Stücklisten usw. werden automatisch für nachfolgende Operationen in der AVOR, dem Werkzeugbau und dem Einkauf bereitgestellt. Aber auch der Verkauf kann in einem Gespräch mit dem Kunden direkt auf die aktuellsten Daten der Konstruktion zugreifen. Möglich gemacht hat dies das Software-System «'ProAlpha'» mit dem vollumfänglich integrierten Modul CA-Link, welches den Kontakt zu Autodesk Inventor und AutoCAD herstellt. CA-Link wurde von der Firma Codex Business Systems AG aus Rotkreuz integriert. CA-Link ist zu 100% auf die Anforderungen des Konstrukteurs zugeschnitten und gewährleistet die direkte Verknüpfung der CAD-Zeichnungen zu den Artikeln bis zur Disposition, den verschiedenen Produktionsaufträgen und den Vertriebs- und Einkaufsbelegen im ERP «Proalpha».
Time-to-market-Prozess um 50 % verkürzt
D. Weibel: «Das CA-Link im ERP ‹'ProAlpha'› hat uns unter anderem einen enormen Schub verliehen: Wenn unsere Konstrukteure heute eine Einzelzeichnung abspeichern und freigeben, wird sogleich auch eine Verknüpfung oder Neuanlage des dazugehörenden Artikels hergestellt. Somit stehen den Sachbearbeitern in der AVOR das Teil wie auch die Zeichnung sofort zur Verfügung. Noch während der Konstruktion kann der Einkauf anhand des entstandenen Bedarfs die notwendigen Entscheidungen treffen und in kürzester Zeit die Beschaffung oder die Produktionsaufträge generieren. Auf der anderen Seite hat der Einkaufs- oder Produktionsverantwortliche auch für das Werkzeug den vollumfänglichen Einblick in die Kosten- und Terminkontrolle. Durch den im ERP-System hinterlegten APS (‹Automatisches Produktions-Planungssystems›) kann das Werkzeug automatisch auf die Ressourcen im Werkzeugbau angepasst werden. Die direkte Integration ist auch in der Fertigung des Werkzeuges, aber auch für ein Stanzteil bemerkbar. Unmittelbar nachdem die Konstruktionsdaten zu einem Stanzteil, einer Baugruppe oder ein Teil des Werkzeugs freigegeben und durch einen Produktionsauftrag eingeplant sind, können bereits die ersten Bauteile gefertigt werden. Das Rohmaterial wurde disponiert und die CAM-Daten sind erstellt. So konnten wir unseren Time-to-market-Prozess um 50 % verkürzen, das ist herausragend. Ein weiterer sehr grosser Vorteil ist, dass wir die Werkzeuge nachvollziehbar in unserem ERP-System aufbauen können. Ein Nutzen, den wir im Lebenslauf der Werkzeuge während den Serviceintervallen perfekt nutzen können.»
(ID:34334420)
