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Werkzeughersteller Beta überwacht mehr als 40 Maschinen mit SmartMonitor von Werma Alles im Blick

| Redakteur: Silvano Böni

Um die Reaktionszeit bei Stillständen auf ein Minimum zu reduzieren, ungeplanten Stillstandzeiten entgegenzusteuern und latente Kapazitäts­reserven aufzuspüren, setzt Beta Utensili in seinem Werk im italienischen Lodi auf ein unkompliziertes und nachrüstbares Maschinendaten-Erfassungssystem von Werma.

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Davide Negroni sieht in seinem Büro dank der SmartMonitor-Software den Status jeder Maschine auf einen Blick – und somit die Produktivität in Echtzeit.
Davide Negroni sieht in seinem Büro dank der SmartMonitor-Software den Status jeder Maschine auf einen Blick – und somit die Produktivität in Echtzeit.
(Bild: Werma)

Von der Zange bis zum Schraubendreher über Hammer, Mess- und Schneidwerkzeuge bis hin zur Schutzkleidung oder der kompletten Werkstatteinrichtung – Beta Utensili ist Italiens führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von professionellen Arbeitswerkzeugen und -instrumenten. Das Produktsortiment des Werkzeugspezialisten umfasst 30 Kategorien und über 14 000 Artikel. Dabei werden in den drei Werken in Mailand, Castiglione d’Adda (Lodi) und Sulmona (L'Aquila) jährlich mehr als 10 Millionen Artikel produziert und weltweit verkauft.

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Lange Stillstände kosten viel Geld

Bereits seit neun Jahren ist Davide Negroni einer von 600 Mitarbeitern des Unternehmens mit Niederlassungen in Europa, Asien und Südamerika. Er leitet am Standort «Castiglione d’Adda» in der Nähe von Lodi die Produktion und insgesamt arbeiten hier mehr als 70 Mitarbeiter 24 Stunden am Tag im 2- oder 3-Schichtbetrieb. «Ich bin in diesem Werk für die gesamte Fertigung verantwortlich», sagt Negroni. «Dabei produzieren wir hier mehrere Millionen Werkzeuge pro Jahr, die zur Hälfte auf dem italienischen und zur anderen Hälfte auf dem internationalen Weltmarkt verkauft werden.»

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Davide Negroni betont, wie wichtig es bei solch hohen Stückzahlen ist, «dass die Produktion reibungslos läuft und bei Stillständen sofort reagiert wird.» Er fügt hinzu: «Ein unentdeckter Stillstand – auch wenn es nur fünf Minuten sind – ist für uns mit erheblichen Kosten verbunden, die wir natürlich vermeiden möchten!» Zudem ist es für das Unternehmen von grosser Bedeutung, «bestehende Abläufe stets kritisch zu hinterfragen, zu analysieren und gegebenenfalls zu optimieren». Nur so kann laut Negroni «die Produktivität langfristig gesteigert werden und die Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleiben».

Auf der Suche nach einer Lösung

«In der Vergangenheit kämpften wir immer öfter mit Maschinenstillständen, die unentdeckt blieben oder viel zu spät bemerkt wurden», sagt Negroni. «Zudem hatte ich nie die Produktivität unserer Maschinen in Echtzeit verfügbar, was sich wiederum auf die Reaktionszeit auswirkte.» Er fasst in einem Satz zusammen: «Es musste eine Lösung her – und zwar schnell.»

So stösst der 50-jährige Produktionsleiter durch eine Internetrecherche auf das Maschinen-Daten-​Erfassungs-System (MDE-System) von Werma Signal­technik. «Ich hatte bereits mehrere andere Systeme getestet und bereits die Hoffnung aufgegeben, ein einfaches, unkompliziertes System zu finden, das unsere Erwartungen erfüllt, schnell installiert und zudem noch kostengünstig ist.» Auf die Anfrage per Kontaktformular folgt umgehend ein ausführliches telefonisches Beratungsgespräch und schon ein paar Tage später hält Negroni seine Testbox mit drei Funksendern und einem Empfänger in der Hand.

Sofort überzeugt

«Im Gegensatz zu den bisherigen Systemen kann ich SmartMonitor von Werma schnell und intuitiv selbst installieren. Einfach die Sender per Plug & Play in unsere bestehenden Werma-Signalsäulen integrieren, Empfänger an den PC anschlies­sen und los geht’s», berichtet Negroni. Der Produktionsleiter ist begeistert und freut sich: «Ich finde es beeindruckend, dass ich dank der Testbox das MDE-System live in unserer eigenen Produktion testen kann. Das ist dann keine blosse Theorie mehr, sondern man kann alles sofort mit den eigenen Begebenheiten vor Ort auf Herz und Nieren testen.» Das System SmartMonitor besteht aus Funksender, Funkempfänger und der Software. Das robuste und erprobte Funknetzwerk (868 MHz) für das Produktionsumfeld sucht sich intelligent selbst die beste Verbindung und sorgt so für einfachste Integration in den Fertigungsprozess.

Signalsäule als Schnittstelle

Der Funksender wird einfach per Plug & Play als zusätzliches Element in die bestehende Werma-Signalsäule integriert und überwacht Zustände oder Stückzahlen von Maschinen, Anlagen und manuellen Arbeitsplätzen. Per Funk werden diese Zustände an den Funkempfänger übertragen, welcher alle Daten lückenlos überträgt und in einer Microsoft-SQL-Datenbank sichert.

Werma sieht in SmartMonitor die clevere MDE-Alternative für Industrieunternehmen, die unkompliziert und schnell belastbare Daten für die Optimierung ihrer Fertigungsprozesse suchen. Durch die intelligente Vernetzung von Signalsäulen entsteht eine einfache, kostengünstige und nachrüstbare Alternative zu herkömmlichen komplexen MDE-Systemen. Dabei ist es egal, welche Art von Maschine, welchen Alters oder Herstellers, das MDE-System braucht nur eine Werma-Signalsäule als Schnittstelle.

So sind auch bei Beta im Werk «Castiglione d’Adda» Werkzeugmaschinen, Pressen und weitere Sondermaschinen über SmartMonitor miteinander vernetzt. «Da unsere Fertigungshalle sehr gross ist und sich darin viele unterschiedliche Maschinen befinden, die teilweise ausser Sichtweite stehen, bietet uns dieses System eine optimale Möglichkeit, Maschinenstillstände und Fehlermeldungen sofort zu erkennen und schnell darauf zu reagieren», sagt Negroni. «Sogar abends, wenn kein Schichtführer vor Ort ist, werde ich per E-Mail über den Status der Maschinen informiert und sehe auf einen Blick, ob die Maschine einwandfrei arbeitet. Dadurch werden nicht nur die Reaktionszeiten auf ein Minimum verkürzt, sondern auch lange Stillstände vermieden.»

Auswertung auf Knopfdruck

Nach der anfänglichen Testphase bestellt Davide Negroni sofort weitere Systeme bei Werma. «Inzwischen haben wir mehr als 40 Maschinen mit SmartMonitor ausgerüstet», berichtet er begeistert. Auch Dr. Vismara, General Manager des Beta-Firmensitzes in Mailand, hat das System von Werma im Einsatz: «Auch wir nutzen SmartMonitor in unserer Produktion und überprüfen damit die Leistung der Produktionseinheit, analysieren die Stillstände und die Gründe für ungeplante Produktionsstopps. Es ist einfach toll, wie zeitnah die Kontrolle erfolgt und wie effizient unsere Produktion dank des Systems wurde.»

Die Einführung und Installation des Systems verlief bei Beta vollkommen reibungslos und ohne Probleme. «Das System ist nicht nur schnell installiert, sondern wirklich sofort einsatzbereit», sagt Negroni. «Und die erste aussagekräftige Auswertung lag uns innerhalb der ersten Woche vor – schneller geht’s kaum!» Dies liegt vor allem an der mitgelieferten PC-Software, welche Schritt für Schritt zum eigenen Netzwerk führt. Sie stellt die Zustände der ins Netzwerk eingebundenen Signalsäulen auf dem PC dar (zentraler Leitstand). Darüber hinaus kann der Anwender Produktivitäten analysieren, Fehlerquellen suchen und somit die Effizienz und Verfügbarkeit seiner Maschinen erhöhen.

Auf die Frage, wie die Mitarbeiter das neue System akzeptieren und nutzen, antwortet er: «Auch unsere Mitarbeiter sind begeistert von dem System, denn jetzt ist sofort sichtbar, wo es häufig zu Problemen oder Störungen kommt und wie schnell darauf reagiert wird.» Er ergänzt: «Zudem lässt sich deutlich aufzeigen, dass wiederkehrende Probleme erkannt, behoben und dauerhaft optimiert werden können.»

Bei Beta ist man begeistert von der Werma-Lösung und schon heute sicher, dass man das System noch ausbauen wird. «Wir sind sehr zufrieden – vom Produkt und vom Werma-Service», sagt Negroni abschliessend. «Wir werden das System auf weiteren vorhandenen Maschinen installieren und auch auf allen zukünftigen!» SMM

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