AMB 2026: Stellung als zentraler Branchentreff in Europa bestätigt Positive Signale für die europäische Metallbearbeitungsbranche

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Rund 65 000 Besucherinnen und Besucher aus 76 Ländern nutzten die AMB 2026 für den Ausbau von Geschäftsbeziehungen. Die Besucherzahl liegt damit auf dem Niveau von 2024. Gestiegen ist dagegen der Anteil des Fachpublikums mit Entscheidungskompetenz.

Rund 65 000 Besucherinnen und Besucher aus 76 Ländern sowie 1195 ausstellende Unternehmen aus 34 Ländern nutzten die fünf Messetage für intensive Fachgespräche.(Bild:  Thomas Wagner / Messe Stuttgart)
Rund 65 000 Besucherinnen und Besucher aus 76 Ländern sowie 1195 ausstellende Unternehmen aus 34 Ländern nutzten die fünf Messetage für intensive Fachgespräche.
(Bild: Thomas Wagner / Messe Stuttgart)

Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, zieht ein positives Fazit: «Die AMB hat auch in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig sie für die Branche ist. Bei erfreulichen Besucherzahlen, gestiegener Internationalität und einer noch höheren Entscheidungskompetenz der Fachbesucherinnen und -besucher wird deutlich: Hier wird nicht nur diskutiert, hier wird investiert und entschieden. Die Stimmung in den Hallen war spürbar von Aufbruch geprägt. Genau den Raum dafür bietet die AMB: für Gespräche, aus denen Problemlösungen und erfolgreiche Geschäfte entstehen.»

Hier wird nicht nur diskutiert, hier wird investiert und entschieden.

Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart

1195 ausstellende Unternehmen aus 34 Ländern präsentierten ihre Innovationen, Produkte, Dienstleistungen und Konzepte in den zehn Messehallen des Messegeländes. Mit verschiedenen Veranstaltungsformaten, Networking-Möglichkeiten und der «AMB Stage» bot die Messe zudem ein umfangreiches Rahmenprogramm.

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Mehr Entscheiderinnen und Entscheider

Die gestiegene Entscheidungskompetenz zeigt sich insbesondere in der Zusammensetzung des Fachpublikums. 14 Prozent der Besucherinnen und Besucher sind in der Geschäfts-, Unternehmens- oder Betriebsleitung tätig; 2024 waren es noch 10 Prozent. 35 Prozent arbeiten in der Fertigung, der Produktion oder der Qualitätskontrolle.

Das Fachpublikum bestätigte mit der Gesamtnote 1,7 die positive Stimmung und die Stellung der AMB als zentrale europäische Fachmesse.

Auch international bleibt die AMB als Branchentreffpunkt gefragt. Der Anteil der Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland lag bei 22 Prozent. Besonders stark vertreten waren Gäste aus der Schweiz, Österreich, Italien, der Türkei, den Niederlanden, Frankreich, Osteuropa und Skandinavien.

An zehn Maschinen knüpften wir zahlreiche vielversprechende Kontakte und erzielten sogar direkte Verkäufe. Die von einer renommierten Fachjury mit dem AMB Award ausgezeichnete Weltneuheit ‹Traub MS12-4› – der produktivste Langdreher der Welt – stiess ebenso wie die weiteren Exponate auf grosses Interesse aus dem deutschsprachigen Raum und dem angrenzenden Ausland. Dies lässt auf ein optimistisches Nachmessegeschäft hoffen.

Rainer Gondek, Leiter Vertrieb Marketing Index-Werke GmbH & Co. KG Hahn & Tessky

AMB Award für innovative Lösungen

Der AMB Award wurde 2026 zum zweiten Mal in insgesamt sechs Kategorien für die jeweils beste Innovation verliehen.(Bild:  Thomas Wagner / Messe Stuttgart)
Der AMB Award wurde 2026 zum zweiten Mal in insgesamt sechs Kategorien für die jeweils beste Innovation verliehen.
(Bild: Thomas Wagner / Messe Stuttgart)

Zum Rahmenprogramm gehörte zum zweiten Mal die Verleihung des AMB Awards. Rund 50 Unternehmen waren für eine Auszeichnung in sechs Kategorien sowie für zwei Sonderpreise nominiert.

Ausgezeichnet wurden:

  • Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen: Index-Werke GmbH & Co. KG (Produkt: «Traub MS12-4» – Mehrspindliger Lang- und Kurzdrehautomat)
  • Präzisionswerkzeuge: Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH (Produkt: «MARLIN/971P Mikro»)
  • Messtechnik und Qualitätssicherung: Renishaw GmbH (Produkt: «Equator-X» – Das absolute Messgerät für Messungen direkt in der Fertigungsumgebung)
  • Software und Digitalisierung: Autonomiq Technologies GmbH (Produkt: «autonomIQ»)
  • Automatisierung und Handhabungstechnik: Zell Gruppe (Produkt: «ZELL Factory System»)
  • Bauteile, Baugruppen und Betriebsstoffe: 3Nine AB (Produkt: «3nine VERA» – Öl- und Emulsionsnebelabscheider)
  • Sonderpreis Nachhaltigkeit: Citizen Machinery Europe GmbH (Produkt: «CINCOM L32-2M10» / Technologie: «Friction Join»)
  • Sonderpreis der Jury: Paul Horn GmbH (Produkt: «DM40 » – PKD-Schaftfräser mit modularem Wechselkopf)

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