Index auf der AMB 2026 «Produktivität rauf, Kosten runter»

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Unter diesem Motto präsentiert Index auf der diesjährigen AMB in Stuttgart seine neuesten Dreh-Fräszentren, Mehrspindler, Produktionsdrehautomaten und Automatisierungseinrichtungen sowie kostengünstige Einstiegsvarianten.

Auf der AMB 2026 präsentiert Index sein neues Dreh-Fräszentrum «Index G160», das die G-Baureihe nach unten abrundet.(Bild:  Index-Werke GmbH & Co. KG Hahn & Tessky)
Auf der AMB 2026 präsentiert Index sein neues Dreh-Fräszentrum «Index G160», das die G-Baureihe nach unten abrundet.
(Bild: Index-Werke GmbH & Co. KG Hahn & Tessky)

Der Esslinger Drehmaschinenhersteller präsentiert auf der AMB 2026 in Halle 4 am Stand B31 sein neues Dreh-Fräszentrum «Index G160», das die G-Baureihe nach unten abrundet. Ebenfalls auf dem Messestand zu sehen ist die im Wesentlichen baugleiche «Traub TNX160». Der Hauptunterschied liegt in der Steuerung: Während die «Index G160» mit einer «Sinumerik One»-CNC ausgestattet ist, wird die «TNX160» von der Traub-CNC «TX8i-s» auf Mitsubishi-Basis gesteuert.

Konzeptionell bauen beide Maschinen auf der «Index G200.2» auf und decken auch deren Teilespektrum ab. Ihr Hauptmerkmal ist die leistungsstarke Motorfrässpindel mit Y- und B-Achse, die sowohl an Haupt- als auch an der Gegenspindel eingesetzt werden kann. Ausserdem besitzen die beiden Dreh-Fräszentren direktangetriebene, daher hochdynamische Haupt- und Gegenspindeln. Der Kunde hat die Wahl zwischen einer Variante mit 42 mm Stangendurchlass für kleinere, hochdrehende Teile und einer drehmomentstärkeren Spindel mit 65 mm Durchlass. Das Werkzeugmagazin fasst 60 oder optional 90 Werkzeuge, wobei ein Doppelgreifer den Wechsel in die Frässpindel übernimmt – eine wichtige Voraussetzung für eine automatisierte Fertigung.

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Automatischer Werkzeugwechsel im Revolver

In der Roboterzelle «iXcenter L» übernimmt der Roboter den automatischen Werkzeugwechsel direkt im Revolver.(Bild:  Index-Werke GmbH & Co. KG Hahn & Tessky)
In der Roboterzelle «iXcenter L» übernimmt der Roboter den automatischen Werkzeugwechsel direkt im Revolver.
(Bild: Index-Werke GmbH & Co. KG Hahn & Tessky)

Ein weiteres Dreh-Fräszentrum aus der G-Baureihe wird mit der «Index G220» mit angeschlossener Roboterzelle «iXcenter L» zu sehen sein. Auf der Messe wird die Roboterzelle als günstige Einstiegsvariante mit Sicherheitszaun präsentiert. Das Besondere an diesem Exponat: Der Roboter übernimmt den automatischen Werkzeugwechsel direkt im Revolver. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass die VDI-Aufnahme des Werkzeugrevolvers einen geraden oder abgewinkelten HSK-Basishalter enthält. Dies ermöglicht längere autonome Laufzeiten ohne manuellen Eingriff.

Automatisierung für Mehrspindler

Eine weitere neue Automatisierungslösung zeigt Index am Mehrspindeldrehautomaten «MS24-6»: ein speziell für diese Maschinengattung entwickeltes «iXcenter». Die direkt an der Maschine angebaute Roboterzelle übernimmt das automatisierte Entladen und Handling von Werkstücken. Dank des modularen Aufbaus ist das «iXcenter» für weitere Aufgaben nutzbar und bei entsprechender Zusatzausstattung «closed-loop»-fähig. Das Ziel ist eine prozesssichere, mannarme Serienfertigung von Einlegeteilen.

Höhere Ausbringung pro Quadratmeter

Hinter der «Traub MS12-4» steckt ein neues kinematisches Mehrspindel-Konzept. Ihm liegt das Prinzip des Langdrehautomaten «Traub TNL12» zugrunde, dessen Kernkomponenten – Spindel und Gegenspindel, Revolver und flexible Werkzeugträger («FlexWT») – quasi vierfach übereinander angeordnet sind. So lassen sich vier Teile gleichzeitig bearbeiten.(Bild:  Index-Werke GmbH & Co. KG Hahn & Tessky)
Hinter der «Traub MS12-4» steckt ein neues kinematisches Mehrspindel-Konzept. Ihm liegt das Prinzip des Langdrehautomaten «Traub TNL12» zugrunde, dessen Kernkomponenten – Spindel und Gegenspindel, Revolver und flexible Werkzeugträger («FlexWT») – quasi vierfach übereinander angeordnet sind. So lassen sich vier Teile gleichzeitig bearbeiten.
(Bild: Index-Werke GmbH & Co. KG Hahn & Tessky)

Ein weiteres Highlight am Index-Stand ist die neue «Traub MS12-4», ein mehrspindliger Lang-/Kurzdrehautomat für Werkstücke im Durchmesserbereich von 3 bis 13 mm. Hinter dieser Maschine steckt ein neues kinematisches Mehrspindel-Konzept, das nicht auf die übliche Spindeltrommel und sequentielle Bearbeitung setzt. Vielmehr liegt der «MS12-4» das Prinzip des Langdrehautomaten «Traub TNL12» zugrunde, dessen Kernkomponenten – Spindel und Gegenspindel, Revolver und flexible Werkzeugträger («FlexWT») – quasi vierfach übereinander angeordnet sind. So lassen sich vier Teile gleichzeitig bearbeiten, was zu einer höheren Flächenproduktivität beitragen soll.

Weitere Vorteile ergeben sich aus dem modularen Aufbau der «Traub MS12-4»: Neben der Vollausbaustufe mit vier Spindeln und Revolvern sowie ebenso vielen Gegenspindeln und flexiblen Werkzeugträgern («FlexWT») stehen weitere Ausstattungsvarianten zur Wahl. So lässt sich der Langdreh-Mehrspindler exakt auf die jeweiligen Bauteilanforderungen konfigurieren.

Reduzierte Komplexität

Für preissensible Anwendungen ist der Lang- und Kurzdrehautomat «Traub TNL12 lean» konzipiert. Diese Einstiegsvariante beschränkt sich auf einen Revolver und eine Rückseiteneinheit. Die angetriebene Führungsbuchse ist bei dieser Ausführung zwar einstell-, aber nicht programmierbar. Bei steigenden Anforderungen lässt sich die Lean-Variante mit optionalen Erweiterungen zu einem späteren Zeitpunkt aufrüsten.

(neu)

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