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Das neue Linearmotorprinzip
Die Einsatzmöglichkeiten des neuen Antriebssystems kennen kaum Einschränkungen. Die Mover können beschleunigen, bremsen, positionieren und sich synchronisieren; sie können absolute und relative Positionen zueinander einnehmen; sie können sich gruppieren und aufstauen; sie können in der Bewegung Klemmkräfte erzeugen; sie können Kurven genauso schnell durchfahren wie die Geraden; sie können Energie durch Nutzbremsung zurückgewinnen und die Rück- ebenso wie die Hinwege zu Transportzwecken nutzen. Und all das präzise lagegeregelt, ohne Schwingungen, ohne Spiel, ohne Materialermüdung, fast ohne Verschleiss und ohne kostenintensive Wartung.
Mit diesem neuen Linearmotorprinzip ergeben sich neue Möglichkeiten in der Antriebstechnik:
- Linearmotoreigenschaften auf einer endlosen Strecke
- beliebig viele Mover auf einem gemeinsamen Fahrweg
- modularer Aufbau, einfache Anpassung an die Anwendung
- geringer Platz- und Energiebedarf
- einfache Umsetzung anspruchsvoller Transportaufgaben
- geringer Projektierungs- und Montageaufwand.
Die XTS-Systemkomponenten
Das System ist einfach und modular konfigurierbar. Die Motormodule bilden mit den Movern und Führungsschienen eine Einheit.
Das Motormodul
Der vollintegrierte Linearmotor mit Leistungselektronik und Wegerfassung stellt eine mechatronische Einheit dar. Diese umfasst die elektromagnetischen Spulen und alle weiteren aktiven Funktionalitäten, die für den Betrieb des Systems notwendig sind. Lediglich die Spannungsversorgung und eine EtherCAT-Verbindung werden zusätzlich benötigt. Ein Schaltschrank kann entfallen. Das Motormodul enthält keine bewegten Teile und unterliegt daher keinem Verschleiss. Die Spulenanordnung und der mechanische Aufbau sind betriebsbereit für den Einsatz. Die Leistungselektronik ist auf die Anforderungen optimiert. Eine Parametrierung des Systems ist nicht erforderlich. Durch die Integration der Wegerfassung erübrigen sich eine zusätzliche Montage sowie das Einmessen; Toleranzen werden automatisch kompensiert. XTS verwendet einen Doppelluftspalt-Linearmotor. Die Anordnung von Magneten über einem Spulenpaket wird auf zwei gegenüberliegenden Seiten zugleich verwendet. Die hohen Anzugskräfte der Magnete heben sich gegenseitig auf. Damit wirken auf die mechanische Lagerung nur noch geringe resultierende Kräfte.
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