Ceilix knüpfte auf der Logimat 2026 an die Weltpremiere des Vorjahres an und präsentierte den nächsten Entwicklungsschritt seiner Technologie: den Übergang vom einzelnen System zur koordinierten «SkyBot»-Flotte. Gleichzeitig wurde Ceilix für den «SkyBot» mit dem renommierten Best Product Award der Logimat ausgezeichnet.
«SkyBot»-Demo am Logimat-Stand. Links ist die «SkyRunner»-Mechanik zu sehen.
(Bild: Ceilix)
Im Mittelpunkt des Messeauftritts stand erstmals der koordinierte Einsatz mehrerer Systeme über Kopf. Zwei «SkyBots» waren parallel im Einsatz zu sehen und demonstrierten eindrucksvoll, wie sich Automatisierung vom einzelnen Arbeitsplatz auf ganze Produktions- und Lagerbereiche übertragen lässt.
Am Stand zeigte Ceilix Live-Demonstrationen des «SkyRunner» sowie der «SkyBots» in unterschiedlichen Konfigurationen: einmal mit Roboterarm, einmal mit Scherengreifer. Die beiden Systeme arbeiteten koordiniert zusammen und machten das Zusammenspiel mehrerer Einheiten in einer realen Anwendungssituation sichtbar. Was im vergangenen Jahr als Vision vorgestellt wurde, war damit erstmals im Live-Betrieb erlebbar: skalierbare Automatisierung über Kopf.
Ausgezeichnete Innovation: Best Product Award für den «SkyBot»
Für diese technologische Entwicklung wurde Ceilix auf der Logimat 2026 mit dem Best Product Award ausgezeichnet. Prämiert wurde der «SkyBot» als innovatives Robotersystem, das eine neue Bewegungsebene für Produktion und Intralogistik erschliesst, indem es Automatisierung konsequent an die Decke verlagert.
Mathias Entenmann, CEO, und Dr.-Ing. Torsten Siedel, CTO, nahmen den Award entgegen.
(Bild: Ceilix)
«Die Auszeichnung mit dem Best Product Award bestätigt unseren Ansatz, Automatisierung konsequent neu zu denken – nicht auf dem Boden, sondern in einer zusätzlichen Ebene über Kopf», sagt Mathias Entenmann, CEO und Mitgründer von Ceilix. «Dass wir damit die Jury überzeugen konnten, zeigt, wie gross der Bedarf an skalierbaren und zugleich einfach integrierbaren Lösungen in der Industrie ist.»
Der «SkyBot» ist ein mobiler, omnidirektional geführter Roboter, der sich auf einem modularen Schienensystem bewegt. Unternehmen können so zusätzliche Automatisierungskapazitäten schaffen, ohne wertvolle Bodenfläche zu beanspruchen oder bestehende Layouts grundlegend zu verändern.
Plattformlogik als Schlüssel zur flexiblen Automatisierung
Zentraler Bestandteil der Ceilix-Technologie ist ein klarer Plattformansatz. Der «SkyRunner» bildet als deckengeführtes Fahrzeug die Basis, an die je nach Anwendung unterschiedliche Werkzeuge angebracht werden können.
«Wir verfolgen bewusst eine Plattformstrategie», erklärt Mathias Entenmann. «Der ‹SkyRunner› ist immer gleich – entscheidend ist das Werkzeug, das wir je nach Anwendung hinzufügen. So können Unternehmen mit einer Lösung starten und diese Schritt für Schritt erweitern, ohne jedes Mal ein komplett neues System einführen zu müssen.»
Diese Plattformlogik von Ceilix ermöglicht Unternehmen einen schrittweisen Einstieg in die Automatisierung. Unternehmen können zunächst einzelne Prozesse automatisieren und das System anschliessend flexibel auf weitere Anwendungen und Stationen ausweiten. Grundlage für den Flottenbetrieb ist das modulare, an der Decke montierte Schienensystem. Es lässt sich schnell installieren, flexibel an unterschiedliche Hallenlayouts anpassen und bei steigenden Anforderungen einfach erweitern.
Besonders in gewachsenen Produktions- und Logistikumgebungen mit Säulen, Maschinen und komplexen Verkehrswegen bietet dieser Ansatz entscheidende Vorteile. Automatisierung kann integriert werden, ohne bestehende Prozesse am Boden zu beeinträchtigen oder zusätzliche Flächen zu beanspruchen.
Interview: Wie deckenbasierte Systeme neue Flächenpotenziale erschliessen
Herr Entenmann, Ceilix wurde auf der Logimat 2026 mit dem Best Product Award ausgezeichnet. Was bedeutet dieser Erfolg für Sie?
Mathias Entenmann: Der Award ist für uns eine wichtige Bestätigung, technologisch wie strategisch. Die Logimat gehört zu den weltweit führenden Plattformen für Intralogistik. Die Auszeichnung zeigt, dass wir mit unserem Ansatz einen konkreten Bedarf der Branche adressieren.
Sie haben auf der Messe nicht nur den «SkyBot» gezeigt, sondern erstmals mehrere ihrer Systeme im Zusammenspiel präsentiert. Warum ist das so bedeutend?
M. Entenmann: Der entscheidende Schritt ist der Übergang vom Einzelsystem zur Flotte. Viele Automatisierungslösungen funktionieren isoliert zwar gut; unser Anspruch ist es jedoch, ganze Prozesse abzubilden. Auf der Logimat haben wir erstmals zwei «SkyBot»s im koordinierten Flottenbetrieb gezeigt und demonstriert, wie sich Materialflüsse über Kopf flexibel und parallel organisieren lassen, ohne zusätzliche Belastung der Bodenfläche. Genau darin liegt ein wesentlicher Fortschritt für die Intralogistik.
Wie haben die Messebesucher auf diese Flotten-Demonstration reagiert?
M. Entenmann: Sehr positiv. Vor allem, weil der konkrete Nutzen sofort erkennbar war. Die Besucher haben direkt verstanden, welchen Mehrwert die Lösung für ihre Prozesse bietet. In gewachsenen Produktions- und Logistikumgebungen ist Platz oft der limitierende Faktor. Unsere Technologie schafft eine zusätzliche Bewegungsebene, ohne bestehende Layouts verändern zu müssen. Das eröffnet neue Automatisierungsmöglichkeiten.
Können Sie den «SkyBot» in wenigen Worten beschreiben? Was macht ihn besonders?
M. Entenmann: Der «SkyBot» ist ein omnidirektionaler, mobiler Roboter, der sich auf einem modularen Schienensystem an der Decke bewegt. Er kann mit unterschiedlichen Werkzeugen ausgestattet werden, etwa mit einem Cobotarm oder einem Greifsystem. Entscheidend ist die Kombination aus Mobilität und Modularität: Ein System kann mehrere Stationen bedienen und unterschiedliche Aufgaben übernehmen. So entsteht ein deutlich höherer Grad an Flexibilität in der Automatisierung.
Der Best Product Award zeichnet Innovation und Praxisnutzen aus. Was hat die Jury Ihrer Meinung nach überzeugt?
M. Entenmann: Ausschlaggebend war die Verbindung aus klarem technologischen Ansatz und unmittelbarem praktischem Nutzen. Wir denken Automatisierung konsequent von oben und erschliessen die Decke als zusätzliche Ebene. Gleichzeitig ist unser System modular und skalierbar: Unternehmen können klein starten und ihre Lösung schrittweise erweitern. Diese Kombination aus Innovation und Umsetzbarkeit ist entscheidend.
Was nehmen Sie persönlich von der Logimat 2026 mit?
M. Entenmann: Natürlich ist der Award ein Highlight. Noch wichtiger ist jedoch das direkte Feedback aus der Praxis. Wir sehen klar, dass die Nachfrage nach flexiblen und skalierbaren Automatisierungslösungen weiter steigt, insbesondere in der Intralogistik. Gleichzeitig nehmen Fachkräftemangel und Flächenknappheit zu. Genau hier setzen wir an.
Und was sind die nächsten Schritte für Ceilix?
M. Entenmann: Wir werden den Flottenansatz konsequent weiter vorantreiben. Der Flottenbetrieb, den wir auf der Messe gezeigt haben, ist ein wichtiger Meilenstein – für uns aber erst der Anfang.Unser Fokus liegt darauf, die Technologie weiter zu industrialisieren, neue Anwendungen zu erschliessen und gemeinsam mit Kunden konkrete Projekte umzusetzen. Unser Ziel ist klar: Automatisierung einfacher, flexibler und skalierbarer zu machen – über Kopf.
Stand vom 30.10.2020
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