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Schraubtechnik Desoutter GmbH: Nachhaltig montieren mit gesteuerter Schraubtechnik

Redakteur: Luca Meister

>> Wer von Druckluftschraubern und Drehmomentschlüsseln auf elektronisch gesteuerte Schraubtechnik von Desoutter umsteigt, spart Energie und kommt mit weniger Werkzeugen aus. Zudem werden zahlreiche Fehlerquellen ausgeschlossen; die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Fertigung steigen.

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Für elektronische Bauteile eignen sich die wartungsarmen Niedervoltschrauber von Desoutter. Anwender sparen gegenüber dem Einsatz eines Druckluftschraubers täglich bei den Energiekos- ten. Abgesehen davon ist weder ein Kompressor noch ein Druckluftnetz erforderlich. (Bild: Desoutter)
Für elektronische Bauteile eignen sich die wartungsarmen Niedervoltschrauber von Desoutter. Anwender sparen gegenüber dem Einsatz eines Druckluftschraubers täglich bei den Energiekos- ten. Abgesehen davon ist weder ein Kompressor noch ein Druckluftnetz erforderlich. (Bild: Desoutter)

mei. «Unsere Kunden fragen immer häufiger nach energieeffizienten Werkzeugen und wollen möglichst umweltschonend produzieren», erklärt Jürgen Göbel, Geschäftsführer des Industriewerkzeug-Anbieters Desoutter GmbH in D-Maintal. «Dabei unterstützen wir sie natürlich gern.» Seiner Ansicht nach gelinge dies vor allem mit elektrischen und elektronisch gesteuerten Schraubsystemen. «Diese Werkzeuge sind schon vom Prinzip her viel energiesparender als etwa Druckluftschrauber, die in vielen Industriebranchen noch sehr weit verbreitet sind», betont Göbel. Ausserdem könne man praktisch alle Desoutter-Elektrowerkzeuge für zahlreiche verschiedene Schraubfälle einsetzen – und sich auf diese Weise die Investition in übermässig viele Druckluftschrauber oder Drehmomentschlüssel sparen. «Darüber hinaus werden Unternehmen mit Elektrowerkzeugen auch viel flexibler, was etwa die Fertigung von Varianten oder gar neuen Produkten angeht», meint der Experte. «Denn wer weiss heute schon, welche Produkte und Modelle er in welcher Stückzahl morgen oder übermorgen fertigen muss.»

Steuerung kein Hindernis mehr

Schon mit dem einfachsten Elektroschrauber aus dem Desoutter-Programm, dem neuen Niedervoltschrauber SLB, können Anwender im Vergleich zu herkömmlichen Druckluftschraubern jährlich zwischen 150 und 200 Euro sparen (Betrag wird aufgrund des schwankenden Kurses nicht in Schweizer Franken umgerechnet). Für diese Aussage legt Jürgen Göbel eine Berechnung aus der Elektronikindustrie zugrunde: «Wir sind von 1600 Verschraubungen am Tag ausgegangen, das ist bei so kleinen Schrauben, für die der SLB ausgelegt wurde, ein gängiger Wert.» Der Betrag von 150 bis 200 Euro errechne sich dann aus der Luftmenge, die ein Kompressor unter Einsatz elektrischer Energie erzeugen müsste, um einen entsprechenden Druckluftschrauber anzutreiben. Dabei seien die Kosten für den Kompressor und das Luftnetz noch gar nicht eingerechnet. «Kunden profitieren also vom ersten Tag an, denn ein SLB ist in der Anschaffung nicht teurer als ein vergleichbarer Druckluftschrauber», streicht Göbel heraus.

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