Linde Material Handling maximiert Sicht und Sicherheit mit den Staplern Linde E20R-E35R Ein Roadster fürs Lager

Redakteur: Silvano Böni

Ein Markenzeichen der Linde-E20- bis E35-Stapler sind die oben liegenden Neigezylinder. Diesen technischen Vorteil nutzt der Hersteller ab sofort auch für ein neues Staplerkonzept: Durch eine Fahrzeugkonstruktion ohne A-Säule eröffnet der neue Roadster dem Fahrer eine einzigartige Sicht auf die Fahrwegsumgebung.

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Mehr Sicht bedeutet höhere Sicherheit im Einsatz. Durch den Wegfall der A-Säule werden beim neuen Linde Roadster Bereiche sichtbar, die sonst hinter Stahlprofilen versteckt bleiben.
Mehr Sicht bedeutet höhere Sicherheit im Einsatz. Durch den Wegfall der A-Säule werden beim neuen Linde Roadster Bereiche sichtbar, die sonst hinter Stahlprofilen versteckt bleiben.
(Bild: Linde)

Autofahrer hätten eine wesentlich bessere Sicht auf den Strassenverkehr und die Umgebung, wären da nicht die seitlichen Verstrebungen der A-Säule. Ähnlich ist es bislang auch in der Staplerwelt, die Linde jetzt mit der neuen Roadster-Lösung verändert. Dazu spielt der Hersteller auf kreative Weise ein konstruktives Alleinstellungsmerkmal seiner Fahrzeuge aus. Oben liegende Neigezylinder nehmen die bei der Staplerarbeit auf das Hubgerüst wirkenden Kräfte auf und leiten diese über den Fahrerschutzdach-Rahmen nach hinten ab. Auf die A-Säule kann somit verzichtet werden. Ein hinter Lenksäule und Armaturenbrett laufendes, geschwungenes Stahlrohr dient als Einstiegshilfe und erlaubt die Befestigung von Zusatzausstattung wie Terminal, Display für das Assistenzsystem Linde Safety Pilot, Klemmbrett oder Handy.

Optimales Sichtfeld erhöht passive Sicherheit

Da die Sicht auf die Fahrwegsumgebung ein wesentlicher Faktor für die passive Sicherheit beim Einsatz von Staplern ist, versprechen die neuen Roadster grundsätzlich bei allen Anwendungen Vorteile, insbesondere aber dort, wo es auf ein optimales Sichtfeld für den Fahrer ankommt. Dazu zählen beispielsweise Einsätze in Logistik- und Industrieanlagen mit starkem Personenverkehr. Denn durch den Wegfall der A-Säule vergrössert sich der Sichtbereich entscheidend und Personen oder Gegenstände, die sich im näheren oder weiter entfernten Fahrwegbereich befinden, werden frühzeitig erkannt und der Fahrer kann entsprechend reagieren.

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Indoor-Einsätze bevorzugt

Um die Vorzüge des Konzeptes voll auszuschöpfen, eignen sich die neuen Fahrzeuge insbesondere für Indoor-Einsätze, da hier auf Kabine, Türen oder Heizung verzichtet werden kann. Viele Komfort­elemente, die eine Halterung benötigen, wie das Display des Linde Safety Pilots, Handyhalter oder Klemmbrett, stehen dem Fahrer hingegen an anderer Position zur Verfügung. Darüber hinaus bietet Linde weitere Ausstattungsoptionen. Dazu gehört beispielsweise ein rahmenloser Windschild, der ebenfalls aus Panzerglas gefertigt ist, sowie eine rahmenlose Heckscheibe.

Serienmodell als Basis

Der Linde-Roadster ist ab sofort für alle Serien­modelle der Stapler-Baureihe Linde E20 bis E35 verfügbar. Die technischen Grund- und Leistungsdaten entsprechen den Ausgangsmodellen in vollem Umfang. So bietet auch der Roadster wichtige
Features wie Doppelpedalsteuerung, Linde Load Control oder die Kompaktachse mit Zweimotoren-Front­antrieb. SMM

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