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Blaser Swisslube Produktivitätstrophäe verliehen Erfolgsfaktor Kühlschmierstoff

| Redakteur: Anne Richter

Nicht nur Maschine und Werkzeug haben Einfluss auf Produktivität und Qualität der Bearbeitung, sondern auch der Kühlschmierstoff. Für den höchsten nachvollziehbaren Mehrwert durch den Einsatz des richtigen Kühlschmierstoffes hat Blaser Swisslube am 23. März die Produktivitätstrophäe für 2016 verliehen.

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Turbine Shroud in Bearbeitung bei der Franke Industrie AG.
Turbine Shroud in Bearbeitung bei der Franke Industrie AG.
(Bild: Franke Industrie AG)

Dass der Kühlschmierstoff (KSS) einen wichtigen Einfluss auf Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Bearbeitungsqualität hat, ist unter Zerspanungsspezialisten wohlbekannt. Doch in der Praxis rangiert der Stellenwert von KSS im Einkauf irgendwo in der Kategorie von Sanitärartikeln und Büroausstattung. Um den Einfluss von KSS auf die Produktivität und Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens deutlich zu machen, hat Blaser Swisslube vor fünf Jahren die Produktivitätstrophäe ins Leben gerufen. Am 23. März wurden die Gewinner der Produktivitätstrophäe 2016 am Standort bei Blaser Swisslube in Hasle-Rüegsau in den Kategorien Prozessoptimierung, Kühlschmierstoffoptimierung, Nachhaltigkeit, Produktivität und Werkzeugoptimierung prämiert.

Stabile Emulsion, stabile Prozesse

Die Produktivitätstrophäe in der Kategorie Prozessoptimierung wurde an die Firma Unimec Fabrikations AG verliehen. Der Familienbetrieb mit 85 Mitarbeitern und Firmensitz im Zürcher Oberland ist auf industrielle Fertigung qualitativ hoch­wertiger Bauteile aus den Bereichen zerspanende Fertigung, Blechbearbeitung, Schweiss­technik und Montage spezialisiert. Das bestens ausgebildete Team ist mit einem topmodernen Maschinenpark für die Kundenbedürfnisse gerüstet. Angefangen hat die Zusammenarbeit mit Blaser mit einem Test. Eine Analyse der aktuellen Situation durch Blaser Swiss­lube ergab, dass die Emulsionsstandzeit mit drei bis vier Monaten bei Unimec sehr kurz war. Das eingesetzte Produkt musste regelmässig gesteuert werden. Der Blaser-Anwendungstechniker empfahl, einen Test mit dem Blasocut BC 935 Kombi zu machen. Das Ergebnis aus diesem Test war überzeugend. Blasocut BC 935 Kombi ist inzwischen bald anderthalb Jahre im Einsatz und musste seither nie gesteuert werden. Inzwischen wurden alle 30 Maschinen auf das Blasocut BC 935 Kombi umgestellt. Der Verbrauch an Konzentrat ist um 15 bis 20 Fass zurückgegangen. Die Emulsion ist stabil und muss nicht laufend gesteuert werden, auch das schlägt sich positiv in der Kostenrechnung nieder. Aus dem Test hat sich eine nachhaltige Zusammenarbeit entwickelt.

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Saubere Werkzeuge und Maschinen

In der Kategorie Kühlschmierstoffoptimierung gewann die Franke Industrie AG mit Sitz in Aarburg die Produktivitätstrophäe. Franke verarbeitet seit rund 60 Jahren vor allem hitzeresistente Metall-Legierungen zu Heiss-Gas-Pfad-Teilen für die Gas­turbinenindustrie sowie die Luft- und Raumfahrt. Das Unternehmen beschäftigt rund 80 Mitarbeiter und tritt auf dem Markt als Systemanbieter für komplette Baugruppen an. Die Firma kontaktierte Blaser Swisslube, um bei der Optimierung der Kühlschmierstoffsituation unterstützt zu werden. Die grössten Anliegen der Franke Industrie AG waren, die Maschinensauberkeit zu verbessern, die Kühl­schmier­stoff-Standzeit zu erhöhen und das Schaum­problem zu reduzieren, und das bei gleichbleibenden oder besseren Werkzeugstandzeiten. Der Anwendungstechniker von Blaser analysierte die Fertigungsprozesse gemeinsam mit dem Kunden vor Ort und empfahl aufgrund seiner Erfahrungen einen Test mit Vasco 7000. Das Testresultat überzeugt: Das gute Abfliessverhalten von Vasco 7000 hält die Werkzeuge und Maschinen sauber. Der Reinigungsaufwand ist dadurch deutlich geringer und setzt Kapazitäten für die Produktion frei. Ebenfalls konnte der KSS-Verbrauch um 27 % verringert werden. Das Schaumproblem wurde ebenfalls beseitigt, da mit Vasco 7000 ein Produkt im Einsatz ist, das sogar bei Hochdruckanwendungen schaumarm und stabil ist. Auch bei der Standzeit des Kühlschmierstoffes konnte von 9 auf 24 Monate verlängert werden.

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