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Auszeichnung Fritz Studer Award verliehen

| Redakteur: lic.rer.publ. Susanne Reinshagen

Als markt- und technologieführendes Unternehmen im Rundschleifen vergab Studer zum dritten Mal seinen Forschungspreis, den «Fritz Studer Award». Im Winter 2011 sind Bewerbungen aus mehreren europäischen Ländern eingegangen.

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(Bild: Fritz Studer AG)

Der «Fritz Studer Award», der Forschungspreis der Fritz Studer AG richtete sich an Absolventen europäischer Universitäten sowie (Fach-) Hochschulen technischer Fachrichtungen. Alle Absolventen, welche im Rahmen ihrer Studien- oder Hochschularbeit bzw. Dissertation wissenschaftliche Themen oder angewandte Forschungsschwerpunkte bearbeitet haben und in der Lage sind, fundierte Ergebnisse aus ihrer Forschungsarbeit vorzuweisen, konnten am Wettbewerb teilnehmen. Die Arbeiten hatten das Ziel, mit möglichst umsetzbaren Gedankenansätzen die Innovationskraft der Maschinenindustrie zu stärken.

Die eingereichten Arbeiten wurden von einer fachkundigen Jury ausgewertet. Die Jury setzte sich aus den Herren Prof. Dr.-Ing. Konrad Wegener, Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigung an der ETH Zürich, Dr. Heinrich Mushardt, Leiter Forschung & Entwicklung der Körber Schleifring GmbH, und Dr.-Ing. Frank Fiebelkorn, Leiter Produktentwicklung, Forschung und Technologie der Fritz Studer AG, zusammen. Die Entscheidungskriterien zur Bewertung waren u.a. die Umsetzbarkeit in der Maschinenindustrie, Neuheit und Idee der Forschungsarbeit sowie wissenschaftlicher Gehalt.

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Mit dem Thema «Beurteilung und Kompensation des Temperaturgangs von Werkzeugmaschinen» hat Dr. Josef Mayr von der ETH Zürich, dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigung, den Fritz Studer Award 2011 und damit eine Geldsumme von CHF 10 000.– gewonnen. Die Schwerpunkte der Forschungsarbeiten von Dr. Mayr bilden die Betrachtung des Temperaturgangs von Werkzeugmaschinen. Dr. Mayr beschäftigte sich mit der Messtechnischen Erfassung, der Beurteilung, der Berechnung und der Kompensation des Temperaturgangs von Werkzeugmaschinen. Von ihm wurde die Finite-Differenzen-Element-Methode (FDEM), eine Kombination der Finite-Differenzen-Methode (FDM) und Finite-Elemente-Methode (FEM), während seiner Dissertation entwickelt. Die Methode erlaubt eine effiziente Berechnung und Auswertung der thermischen Effekte auf Werkzeugmaschinen. Hervorzuheben ist die Möglichkeit der Auswertung der Verlagerungen am Werkzeugbezugspunkt (TCP) mit reduzierten, kleinen Modellen, wodurch sich die FDEM auch zur Berechnung von Kompensationswerten eignet. <<

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