Mit Trotec Laser ins Schwarze getroffen Gelaserte Waffen

Redakteur: Luca Meister

>> Das oberösterreichische Traditionsunternehmen Steyr Mannlicher GmbH verlässt sich bei der Markierung von Waffenteilen auf den Speedmarker «FL», eine Laser-Workstation von Trotec. Das Gravieren klingt an sich unspektakulär, hat aber seine Tücken und forderte den Hersteller von Laser-Systemlösungen und -geräten heraus.

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(Messe)

mei. Im Gegensatz zu anderen Branchen ist bei der Herstellung von Waffen die Teilebeschriftung nicht Schmuck und Zierde, sondern gesetzlich aus Sicherheitsgründen vorgegeben. Äusserst genau müssen diese im Waffenbuch registriert werden, um Missbrauch zu verhindern. Doch nicht nur der Inhalt der Beschriftungen, auch die Art und Beschaffenheit sind streng reglementiert. So müssen Serien- und Chargen-Nummern dauerhaft auf das bzw. mit einer relativ grossen Tiefe in das Material graviert werden und dürfen nicht einfach, durch Manipulation, entfernbar sein.

Material fordert heraus

Was logisch klingt, stellt die Hersteller von Schusswaffen aber vor eine Herausforderung. «Wir verwenden ausschliesslich gehärtete Metalle», erklärt Geschäftsführer Dr. Michael Engesser von Steyr Mannlicher. «Da sind dauerhafte Beschriftungen schon relativ schwierig. Und natürlich wollen wir auch hohe gleichbleibende Qualität bei den Gravuren, wie wir sie auch bei unseren Produkten anstreben.» Herkömmliche Verfahren wie das Ätzen oder Prägen funktionieren zwar, doch das Unternehmen wünschte sich eine verlässlichere und vor allem kosteneffizientere Methode.

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Stimmiges Rundumpaket

Die Laser-Technologie bietet eine Antwort auf diese Fragen. Für das Unternehmen siegte Trotec nach eingehendem Vergleich der Anbieter auf Grund des Preis-Leistungs-Verhältnisses und des kundenorientierten Services bereits vor Vertragsabschluss. Denn durch umfangreiche Applikationstests im Vorfeld durch Trotec-Techniker konnte sichergestellt werden, dass nach Inbetriebnahme der Maschine die Integration in bestehende Prozesse reibungslos funktioniert und die Qualität der Beschriftungen stimmt. Weiter wurde der Arbeitsraum des Standardgeräts durch Zusatzmodule erweitert, damit ein sicherer Laserklasse 2-Arbeitsplatz auch für die Bearbeitung sperriger Werkstücke wie Gewehrläufen gewährleistet werden konnte.

Plagiatschutzmarkierungen

Derzeit beschränkt sich die Aufgabe der Trotec Workstation bei Steyr Mannlicher auf Funktionsbeschriftungen, eine Ausweitung des Anwendungsgebiets auf die Gravur von Verzierungen oder Plagiatschutzmarkierungen ist angedacht. «Wir freuen uns, dass der Kunde mit unserer Anlage so zufrieden ist», erklärt Rainer Nidetzky, zuständiger Vertriebsmitarbeiter bei Trotec. «Wir haben gemeinsam an der optimalen Lösung gearbeitet und so alle gestellten Probleme bestmöglich gelöst.» <<

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