Ergonomie am Arbeitsplatz Gesundes Arbeiten mit Sitz-Steh-Schreibtischen

Von Susanne Reinshagen 4 min Lesedauer

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Sitzen sei das neue Rauchen. Der Sitz-Steh-Schreibtisch «eModel 2.0» von BME kann hier Abhilfe schaffen. Er ermöglicht ein einfaches Wechseln der Arbeitspositionen und somit ein gesundes Arbeiten.

Ergonomie wird ein immer wichtigerer Faktor für einen gesunden Arbeitsalltag im Büro. Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz soll u. a. Rückenschmerzen oder Haltungsschäden verhindern.(Bild:  Shutterstock)
Ergonomie wird ein immer wichtigerer Faktor für einen gesunden Arbeitsalltag im Büro. Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz soll u. a. Rückenschmerzen oder Haltungsschäden verhindern.
(Bild: Shutterstock)

Ergonomie wird ein immer wichtigerer Faktor für einen gesunden Arbeitsalltag im Büro. Sie ist die Forschung dazu, wie der Arbeitsplatz an die Bedürfnisse des Menschen anzupassen ist und was man tun kann, damit Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Haltungsschäden sich gar nicht erst einstellen. Die Erkenntnisse aus der Forschung haben dazu geführt, dass nun sowohl Büromöbel als auch Zubehör entwickelt wurden, die gemäss der Ergonomie im Büro Anwendung finden – vom 3-D-Stuhl bis hin zur ergonomischen Maus. Nun hat kürzlich der Anbieter Büromöbel-Experte (BME) einen Sitz-Steh-Schreibtisch entwickelt, der Ergonomie noch einfacher macht: den «eModel 2.0».

Ergonomie als Wirtschaftsfaktor in Unternehmen

Immer wieder heisst es: Sitzen ist das neue Rauchen. Der Körper verharrt in einer fixierten Position, der Rücken wird der Bequemlichkeit halber krumm gemacht, der Hals hängt statt oben auf der Wirbelsäule zu sitzen, die Hüft- und Rumpfmuskulatur verkümmert. Langes Sitzen schadet nicht nur dem Körper, etwa in Form von Verspannungen, chronischen Rückenschmerzen, Haltungsschäden und weiteren Beschwerden, sondern lässt auch die Konzentrationsfähigkeit und die Motivation schneller schwinden. Wer viel sitzt hat ausserdem ein höheres Risiko für Herzerkrankungen und Depressionen. Kurzum: durch ergonomisches Zubehör werden nicht nur gesundheitliche Probleme verhindert, sondern auch das psychische Wohlbefinden gefördert.

Laut dem Fraunhofer Institut sind muskuloskelettale Erkrankungen die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Arbeitsausfälle. In der Veröffentlichung «Ergonomie-Benefits»von 2019 werden die gesundheitlichen und betriebswirtschaftlichen Vorteile beleuchtet. So wurde in mehreren Studien eine Produktivitätssteigerung durch ergonomische Einrichtung im Büro festgestellt, die krankheitsbedingten Fehltage sanken durchschnittlich um 58 Prozent, das Kosten-Nutzen-Verhältnis verbesserte sich. Ohne die präventiven Massnahmen fallen durch Krankheit Mitarbeiter aus und verursachen Kosten, ohne dass sie etwas leisten. Auf lange Sicht drohen aber weitere Kosten, wenn es zu Arbeitsunfähigkeit kommt, die Beschwerden chronisch werden und der Mitarbeiter zwar zur Arbeit kommt, die Aufgaben aber nicht zur Zufriedenheit erledigen kann. Ausserdem fördern Gesundheitsprobleme die Mitarbeiterfluktuation, wodurch es immer wieder nötig wird, neue Mitarbeiter zu akquirieren. Diese Zeit und personellen Ressourcen könnten sonst anders genutzt werden.Um also diese Faktoren so niedrig wie möglich zu halten, setzen immer mehr Unternehmen nun auf ergonomische Büromöbel, wie zum Beispiel den neuen «eModel 2.0».

Technische Innovation fürs Büro

Leise und schnell: Der Sitz-Steh-Tisch «eModel 2.0» von BME.(Bild:  BME)
Leise und schnell: Der Sitz-Steh-Tisch «eModel 2.0» von BME.
(Bild: BME)

Hinter dem Namen «eModel 2.0» verbirgt sich ein Sitz-Steh-Schreibtisch. Um Körper und Geist immer wieder in Schwung zu bringen, sind nämlich abwechselnde Sitz- und Stehphasen am effektivsten.

Der «eModel 2.0» lässt sich im Handumdrehen verstellen und bietet dafür eine Spanne von 65 Zentimetern Höhe, so dass Personen jeder Körpergrösse daran arbeiten können, sogar Kinder, die ihre Hausaufgaben machen sollen. Das Verstellen der Höhe erfolgt elektronisch durch zwei hochmoderne Motoren, die jeweils in einem der T-Beine des Modells verbaut sind. Die Beine bestehen aus drei Präzisionsrohren.

Der «eModel 2.0» schafft dabei 38 Millimeter pro Sekunde und ist dabei leiser als 45 Dezibel. Zum Vergleich: ein leises Gespräch oder ein Kühlschrank verfügen etwa über eine Lautstärke von 55 Dezibel, eine Waschmaschine im Schleudergang verursacht einen Lärm von 75 Dezibel. Dieser Sitz-Steh-Schreibtisch ist also extrem leise und stört dadurch keine anderen Angestellten. Per Memoryfunktion können gewählte und als angenehm empfundene Höheneinstellungen auch gespeichert werden. Bis zu vier Höhen lassen sich durch das zusätzliche Display auswählen und umsetzen. Sollten Probleme mit der Höhenverstellung auftreten, werden auf dem Display Fehlercodes angezeigt, deren Bedeutung in der Bedienungsanleitung hinterlegt ist. Für Grossraumbüros bietet BME auch Sichtschutzpaneele, die sowohl als Abgrenzung als auch als Pinnwand funktionieren. Ein Büroraum kann dadurch bei Bedarf umgestellt werden, ohne dass Trennwände neu angeordnet werden müssten.

Der «eModel 2.0» verfügt zusätzlich über einen Auffahrschutz mit externem Gyrosensor. Dadurch werden Macken und Schäden verhindert. Immerhin kann die Schreibtischplatte 100 Kilo tragen. Bei der Konfiguration des «eModel 2.0» hat man die Wahl zwischen einer Tisch- oder einer Schiebeplatte. Die Schiebeplatte, die per Schiebeverriegelung einfach verrücken lässt, ermöglicht die Nutzung eines Kabelkanals. Ausserdem können verschiedene Ausführungen bei den Füssen und aus vielen verschiedenen Dekoren ausgewählt werden.

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Wie lässt sich der «eModel 2.0» effektiv nutzen?

Das Wechseln der Arbeitsposition ist wichtig für gesundes Arbeiten. Die Sitz-Steh-Tische von BME können schnell und leise hoch und runter gefahren werden.(Bild:  Shutterstock)
Das Wechseln der Arbeitsposition ist wichtig für gesundes Arbeiten. Die Sitz-Steh-Tische von BME können schnell und leise hoch und runter gefahren werden.
(Bild: Shutterstock)

Durch die Flexibilität, die der «eModel 2.0» bietet, wird der Arbeitsplatz zum Meetingraum, der Büroraum wirkt ausserdem modern und durchdacht. Um den grösstmöglichen Nutzen aus der Sitz-Steh-Funktion zu ziehen, sollte 60 Prozent der Zeit im Sitzen, 30 Prozent im Stehen und 10 Prozent im Gehen verbracht werden. Dadurch wird der Kreislauf angeregt, die Muskulatur gelockert und das Gehirn besser durchblutet. Durch die speicherbaren Höheneinstellungen fällt nerviges Suchen nach der perfekten Höhe einfach weg, leichte Verspannungen oder sich andeutende Schmerzen können durch Varianz ausgemerzt werden.

Ein solches Möbelstück kann sowohl als Arbeitsplatz für eine einzelne Person genutzt werden, als auch geteilt werden, wenn zwei Mitarbeiter in Teilzeit angestellt sind und sich einen Schreibtisch teilen. Auch für Büros, die von zwei Unternehmen geteilt werden – Stichwort «Hot Desking» – ist das von Vorteil.

Fazit

In den «eModel 2.0» zu investieren, wird sich langfristig auszahlen – und das auf mehreren Ebenen. Als Arbeitgeber reduzieren sich die wirtschaftlichen Schäden, die durch Krankheitsausfall und Lohnfortzahlung entstehen, als Arbeitnehmer erhält man seine Gesundheit und ist im Job einfach zufriedener.

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