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Stellenabbau >> Sulzer baut 100 Stellen in Winterhtur ab

| Redakteur: lic.rer.publ. Susanne Reinshagen

Sulzer hat weiterhin mit schwierigen Marktbedingungen zu kämpfen. Mit verschiedenen Massnahmen, unter anderem Stellenabbau, will das Unternehmen wiederkehrende Einsparungen von 25 Mio. CHF erreichen.

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Sulzer wird in Winterthur 100 Stellen abbauen.
Sulzer wird in Winterthur 100 Stellen abbauen.
(Bild: Sulzer)

Sulzer konnte in den ersten neun Monaten 2013 den Bestellungseingang um 1,8% auf 3 Mrd. CHF steigern. Dieses Niveau wurde trotz eines schwachen Starts ins Jahr in einigen Geschäftsbereichen erreicht.

Der Markt für Öl und Gas zeigte über die ersten neun Monate weiteres Wachstum. Der Transportmarkt wuchs auf bereits hohem Niveau. Der Energiemarkt blieb auf einem niedrigen Stand stabil, während der Wassermarkt das hohe Niveau des gleichen Vorjahreszeitraums nicht erreichte. Die Nachfrage in Asien-Pazifik war sehr stark, während sie in Europa vergleichsweise schwach blieb.

Der Umsatz blieb in den ersten drei Quartalen auf Vorjahresniveau, stieg in den letzten Monaten jedoch etwas an. Die Unterauslastung von Produktionskapazitäten durch das geringere Geschäftsvolumen im ersten Halbjahr, Restrukturierungskosten sowie Investitionen in die IT-Infrastruktur, führten zu höheren Kosten und belasteten das Betriebsergebnis und die Rentabilität.

Massnahmen

Sulzer wird weiterhin Verbesserungsmassnahmen in Geschäftseinheiten und Regionen mit anhaltenden Schwächen fortfsetzten und Kostensynergiepotentiale nutzen.

Zudem beabsichtigt Sulzer, zentrale Unterstützungsfunktionen (Finanzen, Personal und IT-Infrastruktur) beim Konzern und den Divisionen zu verschlanken und zu integrieren.

Die zusätzlichen Massnahmen und die Integration von zentralen Unterstützungsfunktionen werden die Restrukturierungskosten für das Gesamtjahr 2013 voraussichtlich auf mindestens CHF 25 Millionen erhöhen. Diese Aufwendungen entstehen vor allem durch den Abbau von Personal in der Grössenordnung von 300 Vollzeitstellen, von dem die Hälfte bereits umgesetzt ist. Ab 2014 werden von allen in diesem Jahr umgesetzten Massnahmen wiederkehrende Vorteile von rund CHF 25 Millionen erwartet.

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